19:21 29 Oktober 2020
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    Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un soll seit seinem Amtsantritt im Dezember 2011 rund 340 Menschen hingerichtet haben lassen, wie aus einem Bericht der südkoreanischen Denkfabrik Institute of National Security Strategy hervorgeht. Kim exekutiere „nach Lust und Laune“, kommentiert der geflüchtete nordkoreanische Diplomat Thae Yong-ho gegenüber CNN.

    Laut Thae Yong-ho „befreie“ sich von Menschen, die er für zu gefährlich oder berüchtigt halte.

    „Das ist die Realität des jetzigen Nordkoreas“, sagte der Ex-Diplomat im Interview mit dem US-Sender.

    Er habe zunächst große Hoffnungen in den jungen nordkoreanischen Staatschef gesetzt, der im Ausland studiert und als Reformator gegolten hatte. Seine Erwartungen hätten sich aber schnell in Rauch aufgelöst, als „Kim Jong-un befohlen hat, seine Mitstreiter einfach nach Lust und Laune hinzurichten“.

    Thae Yong-ho war in der nordkoreanischen Botschaft in London tätig und Ende 2016 mit seiner Familie London nach Südkorea geflohen.

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    Tags:
    Hinrichtungen, CNN, Institute of National Security Strategy, Thae Yong-ho, Großbritannien, Südkorea, Nordkorea