06:56 12 August 2020
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    Der Moskauer Zoo kann die Gerüchte, wonach Alligator Saturn, der dort seit 1945 als Kriegsbeute aus Berlin lebt, zuvor dem Nazi-Diktator Adolf Hitler gehört hätte, nicht bestätigen.

    Saturn war 1936 aus dem Mississippi-Gebiet in den Berliner Zoo gebracht worden. Nach Kriegsende brachten ihn sowjetische Soldaten in den Zoo nach Moskau. Der russische Schriftsteller Boris Akunin mutmaßt nun, dass das inzwischen schon 80 Jahre alte Reptil einst in Hitlers privatem Tiergarten gelebt haben könnte.

    Eine Sprecherin des Moskauer Zoos bestätigte dem Fernsehender Ren-TV, dass Saturn 1945 aus Deutschland nach Moskau gebracht worden und schon damals „kein junger Alligator“ gewesen sei.

    „Wir haben aber keine vertrauenswürdigen Informationen darüber, unter welchen Umständen der Alligator in Deutschland gelebt hat“, so die Sprecherin. Dazu gäbe es zwar diverse Legenden, doch die seien nicht belegt und eher „fiktionale Geschichten“. „Es gibt keinerlei Belege, dass er Hitler oder sonst jemanden getroffen hat.“

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    Tags:
    Alligator, Moskauer Zoo, Adolf Hitler, Moskau