06:10 08 August 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    0 2117
    Abonnieren

    Die Wrackteile eines aus der Sowjetunion stammenden U-Bootes sollen auf Beschluss eines Gerichts im US-Bundesstaat Rhode Island aus dem Fluss Providence in der gleichnamigen Stadt gehoben werden, meldet AP.

    Das U-Boot „K-77“ (Nato-Codename: Juliett 484) war nach dem Ende des Kalten Krieges verkauft worden und hatte als schwimmendes Restaurant in Helsinki gedient. Im Jahr 2002 wurde das Schiff Dekoration für den US-Film „K-19 – Showdown in der Tiefe“ („K-19: The Widowmaker“) mit Harrison Ford. Später wurde das U-Boot von der USS Saratoga Museum Foundation gekauft und in ein schwimmendes Museum verwandelt.

    Als das U-Boot 2007 bei einem Sturm unterging, wurde seine Tauchröhre als Schrott verkauft. Nun soll das Unternehmen Rhode Island Recicled Metals die Reste der „K-77“ und anderer Schiffe vom Flussgrund heben. Die Arbeiten hätten im Dezember 2016 aufgenommen werden sollen, aber das Unternehmen hat bisher nicht die Genehmigung dafür erhalten. Das Gericht hat in dieser Woche die Frist für die Erfüllung dieser Aufgabe um zwei Monate verschoben.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Erstes sowjetisches Atom-U-Boot wird Museum
    Atom-U-Boot K-19: Die geheim gehaltene Tragödie
    „Schlimmer als die Corona-Pandemie“: Bill Gates warnt vor neuer Katastrophe
    Explosion in Beirut: Raketenangriff oder Einmischung von außen nicht ausgeschlossen – Präsident
    Tags:
    Wrackteile, U-Boot, Harrison Ford, USA