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07:27 14 Oktober 2019
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    Klage gegen in Washington festgenommenen RT-Reporter von US-Behörde aufgehoben

    © REUTERS / Gary Cameron
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    Die Staatsanwaltschaft der Vereinigten Staaten hat die Klage gegen den Reporter des russischen TV-Auslandssenders Russia Today (RT), Alexander Rubinstein, fallen gelassen. Er war während der Protestaktionen am Tage der Amtseinführung Donald Trumps festgenommen worden. Dies wird am Dienstag auf der RT-Webseite berichtet.

    Der Vorfall mit dem russischen Reporter ereignete sich demnach am 20. Januar in der Washington. Die Polizei hatte Rubinstein und dessen amerikanischen Kollegen Evan Engel wegen des Verdachts der Teilnahme an Massenunruhen festgenommen.

    Bald darauf seien die Festgenommenen freigelassen worden, wobei allerdings für Mitte Februar eine Anhörung im Obersten Gericht des Amtsbezirks Columbia (District of Columbia) anberaumt wurde. Laut der gegen beide Journalisten erhobenen Klage hätte ihnen Freiheitsentzug von bis zu zehn Jahren und eine Geldstrafe in Höhe von 25.000 Dollar drohen können.

    Im russischen Außenministerium wurde das Geschehene als „empörender Vorfall“ bezeichnet, da der Reporter seinen Berufspflichten nachgegangen sei und einen Presseausweis bei sich hatte. Die Führung des TV-Senders sprach von einem Verstoß gegen die Freiheit der Berichterstattung.

    Die Krawalle in Washington begannen laut Medienberichten bereits in der Nacht vor dem Tag der Amtseinführung und mündeten in Zusammenstöße von Trump-Gegnern mit Anhängern des Republikaners und mit Ordnungshütern. Um die Menge im Zaum zu halten, sei die Polizei genötigt gewesen, Gewalt anzuwenden.

    Rubinstein, der die Ereignisse auf seinem Twitter-Account beleuchtete, erzählte, dass die Polizei zur Bändigung der Demonstranten Pfeffergas eingesetzt habe. Die Protestierenden wären mit Fahrrädern, verschiedenen Sprengmitteln, Plakaten und Wasserbehältern aufeinander losgegangen, hieß es.

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    Tags:
    RT, Alexander Rubinstein, Evan Engel, Donald Trump, USA, Washington