03:17 24 Januar 2020
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    Alexander Scharow, Chef der russischen Aufsichtsbehörde Roskomnadsor, hat die Druckausübung seitens US-Medien auf diejenigen, die mit dem russischen Auslandssender RT zusammenarbeiten, als unzulässig bezeichnet. Im Fall von Sendebeschränkungen gegen RT werde Moskau Gegenmaßnahmen ergreifen müssen.

    „Der amerikanische Mainstream versucht, Druck auf diejenigen auszuüben, die mit dem russischen Sender RT zusammenarbeiten. Es ist zynisch und unmoralisch vom ‚Wall Street Journal‘ zu versuchen, RT in den USA zu behindern, wo der Sender ohnehin schon mit großem Druck konfrontiert ist“, sagte Scharow.

    Dabei erläuterte er, dass dies nicht die einzige Druckausübung auf RT gewesen sei.

    „Gleichzeitig rufen Journalisten von ‚The Atlantic‘ bei Google an, als sie gemerkt haben, dass RT ganz oben in der Google-Suche erscheint, und fragen, ob es irgendwie möglich wäre, die Nachrichten von RT von anderen abzutrennen.“

    Laut Scharow wird Russland Gegenmaßnahmen ergreifen müssen, falls es zu Sendebeschränkungen für RT in Amerika komme.

    Ende Januar veröffentlichte die US-Tageszeitung „Wall Street Journal“ einen Artikel in ihrer Onlineausgabe, in dem erläutert wurde, dass es amerikanischen Kabelbetreibern schwer falle, ihren Vertrag mit RT legal zu kündigen. Am gleichen Tag publizierte das US-Magazin ‚The Atlantic‘ eine Meldung unter dem Titel „Dem Kreml-Sender geht es gut auf Google“. Der Autor wandte sich an das IT-Unternehmen mit der Anfrage, ob es möglich sei, die Meldungen des Senders zu „filtrieren“, weil diese einen prorussischen Standpunkt zeigten.

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    Tags:
    Medien, Roskomnadsor, RT, Russland, USA