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15:59 20 August 2019
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    Mi-24 - Symbolbild

    Mi-24-Absturz in Kongo: Zwei russische Piloten angeblich tot – Botschaft dementiert

    © RIA Novosti . Pavel Lisicin
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    Beim Absturz eines Mi-24-Hubschraubers in der Demokratischen Republik Kongo sind zwei russische Piloten ums Leben gekommen, ein weiterer soll als Geisel genommen worden sein, meldet die AFP-Agentur unter Berufung auf die kongolesische Armeeführung. Russlands Botschaft in Kongo bestätigt die Gerüchte jedoch nicht.

    Der Helikopter sei am vergangenen Freitag im östlichen Teil der Republik abgestürzt, zitiert die Agentur General Léon Mushale. Am Unfallort seien drei Leichen aufgefunden worden – eines kongolesischen Offiziers und von zwei russischen Piloten. Es sei zur selben Zeit auch ein zweiter Hubschrauber abgestürzt.

    Die russische Botschaft in der Republik Kongo hat die Information auf Anfrage von RIA Novosti jedoch dementiert.  „Nach Informationen der russischen Botschaft gab es keine russische Staatsangehörige an Bord der im Osten der der Demokratischen Republik Kongo abgestürzten Hubschrauber “, sagte ein Sprecher.

    Fünf Passagiere, darunter drei russische Staatsangehörige, hätten den Absturz überlebt und seien in ein Krankenhaus gebracht worden. Ein weiterer Pilot aus Russland sei von den totgeglaubten M23-Rebellen als Geisel genommen worden.

    Nach TAZ-Angaben hat sich die ehemalige Rebellenorganisation M23 (Bewegung des 23. März) zum Abschuss eines Hubschraubers bekannt. 2012 und 2013 war die M23 die mächtigste Rebellenbewegung im Kongo, die allerdings von Kongos Armee geschlagen und aus dem Land vertrieben wurde.

    Russland hatte in den vergangenen Jahren mehrmals Hubschrauber an afrikanische Luftwaffen verkauft und an die UN-Friedensmission in Afrika vermietet.

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    Tags:
    Absturz, Mi-24, M23, Russland, Demokratische Republik Kongo, Kongo, Afrika