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04:57 22 August 2019
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    Osama bin Ladens Unterstützer in Pakistan - Archivbild

    Sex und Islam: Osama bin Laden riet Gotteskriegern zu Onanie

    © AFP 2019 / BANARAS KHAN
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    Osama bin Laden, Gründer des Terror-Netzwerks Al-Qaida, soll seinen Kämpfern nicht nur angewiesen haben, wie sie gegen „Ungläubige“ zu kämpfen hatten, sondern auch wie sie ihr Sexleben in Übereinstimmung mit dem „wahren Islam“ führen sollten. Über pikante Details des Al-Qaida-Lebens berichtete am Mittwoch das US-Magazin „The Foreign Policy“ (FP).

    Unter Berufung auf im Januar freigegebene Dokumente aus dem persönlichen Archiv bin Ladens, das die Amerikaner in seiner Villa bei Islamabad nach seiner Tötung im Jahr 2011 gefunden hatten, zitierte FP einen Brief bin Ladens an einen al-Qaida-Anführer in Nordafrika, den er im Dezember 2010 geschrieben haben soll. Darin erläutere bin Laden „eine besondere und äußerst geheime Frage“: das Sexleben der Mudschaheddin im Falle einer „Abwesenheit“ von Frauen, beispielsweise im Gefängnis. In solchen Fällen habe der al-Qaida-Anführer seinen Untertanen offenbar erlaubt, zu masturbieren.

    Diese Frage habe bin Laden „mit einem Arzt besprochen“ – konkret mit seinem Stellvertreter Aiman az-Zawahiri, der ausgebildeter Arzt gewesen sei. Dieser soll bestätigt haben, dass Masturbation zu Zeiten, in denen man sich lange enthalten müsse, ausnahmsweise erlaubt sei.

    „Wir haben keine Einwände dagegen, dass unsere Brüder in solchen Fällen masturbieren“, zitierte FP den al-Qaida-Führer. Noch mehr als das: Masturbation sei bei den Mudschaheddin noch während der Etablierung des Arabischen Kalifats normal gewesen, und angeblich sogar in der Scharia verankert. Angesichts dieser mittelalterlichen „rechtlichen Erfahrungen“ habe bin Laden beschlossen, dass al-Qaida-Terroristen, die in Gefangenschaft lebten, onanieren dürfen.

    Bin Laden habe sich nicht umsonst um solche heiklen Fragen Sorgen gemacht, so FP weiter. In seiner Villa sollen US-Marineinfanteristen etliche CDs mit Pornofilmen und Medikamenten zur Förderung der Libido gefunden haben. „Das alles ist natürlich lustig, aber die sexuellen Probleme der Dschihadisten sind kein Anlass zum Lachen“, weil der islamistische Terror großenteils sexuelle Gründe habe, betonte das Magazin.

    In diesem Zusammenhang wurde die Meinung des bekannten US-amerikanischen Biologen Richard Dawkins zitiert, die er nach dem 9/11-Anschlag von 2001 zum Ausdruck gebracht hatte: Die Terroristen, die das World Trade Center in New York und das Pentagon-Gebäude in Washington angriffen, hätten das getan, um in ihrem neuen Leben 72 Jungfrauen zu „vernaschen“, was ihnen angeblich versprochen worden wäre. „Einem von Testosteron strotzenden jungen Mann reicht es nicht, nur eine Frau in dieser Welt zu bekommen“, schilderte der Biologe seine Vorstellung vom psychischen Zustand der Terroristen.

    Daesh-Kämpfer
    © REUTERS / Social Media Website
    Darüber hinaus zitierte FP den liberalen Publizisten Christopher Hitchens, der sich ebenfalls mit der Psychologie der Islamisten im sexuellen Aspekt befasst hat. „Das Problem der Dschihadisten besteht nicht darin, dass sie Jungfrauen begehren, sondern darin, dass sie selbst oft Jungfrauen waren.“ Dabei berief sich Hitchens auf die im Westen großenteils herrschende Meinung, die traditionelle muslimische Kultur stütze sich auf die Unterdrückung sexueller Instinkte der Menschen, und dementsprechend sei die Unterdrückung der Libido bei den Dschihadisten – egal ob bei Männern oder Frauen – als Terrorismus sublimiert worden. So soll der Ideologe der „Muslimbrüder“ Sayyid Qutb, den bin Laden für seinen geistlichen Führer gehalten habe, während seines Studiums in den USA 1948 bis 1951 einmal einen Nachtklub besucht und danach erzählt haben, wie „widerlich“ er eine Tänzerin „mit ihren ausdrucksstarken Augen und verführerischen Lippen, ihrem großem Busen und Hintern“ gefunden hätte.

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    Tags:
    Terror, Dschihad, Islam, Sex, Masturbation, Onanie, Al-Qaida, Osama Bin Laden