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12:10 17 Oktober 2019
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    Bohranlage (Symbolbild)

    Prozess in Abwesenheit: Odessitisches Gericht entscheidet über Krim-Bohranlagen

    © Sputnik / Konstantin Garanin
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    Ein Bezirksgericht der ukrainischen Schwarzmeerstadt Odessa hat vier Schwimmbohrtürme auf der Krim, die sich seit März 2014 unter russischer Kontrolle befinden, in Abwesenheit von Vertretern des Besitzerunternehmens eingezogen.

    Das russische Verteidigungsministerium in Moskau
    © Sputnik / Natalia Seliverstova
    Laut dem Gerichtsbeschluss werden den 2012 von dem singapurischen Unternehmen „Keppel Corporation“ gebauten, nicht selbstfahrenden Schwimmbohranlagen B-319 „Ukraine“ und B-312 „Pjotr Godowaletz“ sowie die Anlagen „Siwasch“ und „Tawrida“ die Nutzung untersagt.

    2015 hatte die Krim-Abteilung des Gasunternehmens „Tschernomornaftogaz“ zwei Bohranlagen aus Odessa auf die Krim verlegt. Damals war erklärt worden, dass diese Maßnahmen mit der Zuspitzung der Situation und der Gefahr, wichtige Aktiva zu verlieren, zusammenhängen würden. Danach eröffnete die Ukraine das Strafverfahren wegen einer illegalen Verlegung und Besitznahme dieser Anlagen, dessen Gesamtwert auf 25 Milliarden Rubel (etwa 395.000 Euro) eingeschätzt wird.

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    Tags:
    Beschluss, Erdgas, Bohrinsel, Gericht, Odessa, Krim