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16:42 19 September 2019
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    Hacker löscht 20 Prozent des Darknets wegen Kinderpornos

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    Ein einzelner Hacker der Gruppe „Anonymous" hat im Kampf gegen Kinderporno-Webseiten ein Fünftel des sogenannten Darknets kompromittiert, wie die britische Zeitung „The Telegraph“ berichtet.

    Der Hacker soll demnach insgesamt 10.000 Webseiten mit ausschließlich kinderpornographischem Material auf Freedom Hosting II, einem der größten Serveranbieter des Darknets, angegriffen und dessen Dateien später den US-Sicherheitsdiensten übergeben haben.

    „Wir sind enttäuscht“, schrieb der Hacker in einer von ihm hinterlassenen Nachricht auf einer der attackierten Seiten. „Ihr Server besteht zu mehr als 50 Prozent aus Kinderpornos.“

    Der Cyber-Angreifer habe inzwischen einen Teil der Informationen wie gestohlene Personalangaben, die zum Verkauf gestanden hätten, und Tausende ungeprüfte E-Mail-Adressen der US-Regierung veröffentlicht.

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    Das Darknet oder Darkweb (dt: Dunkles Netz) ist ein Internetsegment, für das die Nutzer spezielle Web-Browser brauchen und hohe Anonymität genießen können. Die darin enthaltenen Webseiten werden von konventionellen Suchmaschinen nicht erfasst. Deswegen gilt das Darknet unter Dealern, Waffenhändlern und Geldfälschern als besonders populär.

    Hacker der international bekannten „Anonymous"-Gruppe erläutern in ihren Videobotschaften stets, dass vor allem Menschenrechtsverletzer und Diktatoren zu ihren Angriffszielen gehören. Zuvor hatten sie die Terrormiliz Daesh („Islamischen Staat“, auch IS) sowie den US-Geheimbund Ku Klux Klan angegriffen. Vor Kurzem erklärte die Hacker-Gruppe außerdem dem US-Präsidenten Donald Trump den Krieg.

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    Tags:
    Pornographie, Hackerattacken, Hackerangriff, Hacker, Ku-Klux-Klan, Terrormiliz Daesh, Anonymous, Donald Trump