23:37 19 Oktober 2018
SNA Radio
    Moskauer Kreml

    Kreml „hat nicht genug Hacker“ für Norwegen und Niederlande

    © Sputnik / Vladimir Sergeev
    Panorama
    Zum Kurzlink
    12534

    Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat Berichte über angebliche Angriffe der sogenannten „Kreml-Hacker“ auf Behörden und Institutionen Norwegens und der Niederlande dementiert.

    „Wir haben gar nicht so viele Hacker“, so Sacharowa.

    Der Sprecherin zufolge sind die Vorwürfe seitens Norwegens und der Niederlande nichtig. „Das alles ist haltlos, ohne Fakten. Es kann nicht geprüft werden, weil nichts fixiert ist“, so Sacharowa weiter.

    Norwegens polizeilicher Sicherheitsdienst soll, so die Außenamtssprecherin weiter, anscheinend unter Schwedens Einfluss, erklärt haben, dass Behörden und Institutionen des Landes – darunter das Außenministerium, die Streitkräfte, die Staatsverwaltung für Atomsicherheit sowie die Arbeiterpartei, eine Universität und sogar der Polizeidienst selbst – durch sogenannte „Kreml-Hacker“ angegriffen worden seien.

    „Obwohl die Ermittlung, wie es hieß, noch läuft, wurden alle ‘Preise’ bereits verteilt, der Schuldige gefunden“, so Sacharowa.

    Zuvor war berichtet worden, dass der niederländische Geheimdienstchef Rob Bertholee Russland, China und den Iran der Cyberangriffe auf niederländische Unternehmen und Behörden, die angeblich in den letzten sechs Monaten geschehen sein sollen, beschuldigt.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Trotz „1000 Hacker-Angriffen am Tag“: Kreml sieht von Vorwürfen gegen Westen ab
    Hacking-Vorwürfe: Warum die Belege der US-Geheimdienste „mickrig“ sind
    Sacharowa scherzt über „Einbruch russischer Hacker“ in Obamas Hirn
    „Ich weiß etwas“ – Trump will über angeblich russische Hackerangriffe auspacken
    Tags:
    Vorwurf, Einfluss, Ermittlung, Beweise, Dementi, Hackerangriffe, Maria Sacharowa, Niederlande, Norwegen, Russland