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09:09 21 Oktober 2019
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    US-Flüchtlingsdatenbank seit Jahren anfällig für Cyber-Angriffe

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    Die Datenbank des US-Außenministeriums zur Registrierung von eingereisten Flüchtlingen soll schon seit Jahren anfällig für Hackerangriffe sein, wie der TV-Sender Fox News unter Verweis auf einen Bericht der US-Behörde berichtet.

    Aus dem Dokument hervor, dass das Weltweite System zum Aufnahmeverfahren von Flüchtlingen („Worldwide Refugee Admissions Processing System, WRAPS) seit Jahren Sicherheitsschwachstellen habe, sodass nicht garantiert sei, ob die Daten zuverlässig seien.

    Laut dem Cyber-Experten Morgan Wright hat das System seit 2011 ohne „Berechtigung auf Betrieb“ gearbeitet. „Das ist nicht wie Autofahren ohne Führerschein, sondern wie mit einer widerrufenen, ausgesetzten Lizenz“, so der Spezialist.

    Wie eine Quelle dem Sender mitteilte, verzeichneten die Prüfer im Vorjahr sicherheitsrelevante Ereignisse durch Softwares von Drittanbietern. Ähnliches sei auch schon 2013 aufgefallen, in diesem Fall werde noch immer ermittelt.

    John Kelly, Minister für Nationale Sicherheit in den USA, teilte dem Sender mit, dass er eng mit US-Außenminister Rex Tillerson sowie CIA-Direktor Mike Pompeo zusammenarbeite, um das Ausmaß des Schwachstellen im System zu ermitteln.

    Der Sprecher des Außenministeriums, Mark Toner, betonte hingegen, dass WRAPS unlängst zwei forensische Überprüfungen der Integrität der Systemdaten durchlief und dabei keine Beweise dafür gefunden worden seien, dass die Informationen jemals manipuliert worden wären oder einer Gefahr unterlägen.

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    Tags:
    Registrierung, Software, Datenbank, Migranten, Hackerangriffe, Cyber-Attacke, Fox News, John Kelly, Mark Toner, Mike Pompeo, Washington, USA