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03:57 15 Oktober 2019
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    Kim Jong Nam

    Vietnamesische Spezialagentinnen sollen Kims Halbbruder ermordet haben – Medien

    © REUTERS / Lim Se-young/News1
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    Die Mörderinnen des Halbbruders des nordkoreanischen Staatschefs Kim Jong-un, Kim Jong Nam, sollen zwei Spezialagentinnen mit vietnamesischen Pässen gewesen sein, wie die malaysische Zeitung „Orientaldaily“ unter Berufung auf eine Polizeiquelle berichtet.

    Kim Jong Nam, ein Halbbruder des nordkoreanischen Staatschefs Kim Jong-un
    © AFP 2019 / STR / JOONGANG SUNDAY VIA JOONGANG ILBO
    Die Polizei nahm demnach einen Taxifahrer fest, mit dem die Täterinnen angeblich aus dem Flughafen Kuala Lumpur geflohen sind. Bei der Ermittlung wurde festgestellt, dass die Agentinnen weder die nordkoreanische noch südkoreanische Staatsbürgerschaft besäßen, sondern vietnamesische Pässe.

    Kim Jong Nam, der ältere Sohn von Kim Jong-il, galt als potentieller Nachfolger des koreanischen Staatschefs. Kim Jong Nam fiel aber in Ungnade, als er im Jahr 2001 bei dem Versuch festgehalten worden war, mit gefälschten Papieren nach Japan zu reisen, um das Disneyland in Tokio zu besuchen.  

    Später flüchtete Kim Jong Nam mit seiner Familie aus Nordkorea und kritisierte mehrmals seinen Halbbruder Kim Jong-un. Laut Medienberichten soll er aus Angst um sein Leben im chinesischen Macau gelebt haben, wo chinesische Polizisten für dessen Sicherheit gesorgt hätten. Er  soll oft durch Südostasien gereist sein.

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    Tags:
    Flughafen, Mord, Kim Jong-nam, Kim Jung-un, Vietnam, Nordkorea, Südkorea, Kuala Lumpur, Malaysia