16:10 23 November 2017
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    Nach „Botschafter-Talk“: FBI verhörte Flynn – Medien

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    Das FBI hat den zurückgetretenen Sicherheitsbertaer des US-Präsidenten Donald Trump, Michael Flynn, wegen dessen Gespräche mit dem russischen Botschafter in Washington, Sergej Kisljak, verhört, wie die Zeitung "The New York Times" unter Berufung auf namentlich nicht genannte US-Beamte berichtet.

    Demnach fanden die Verhöre direkt zu den ersten Arbeitstagen der Präsidialverwaltung Trumps statt. Sollte sich herausstellen, dass Flynn falsche Aussagen gegenüber dem FBI gemacht habe, könne es gar zu einem Strafverfahren wegen Falschaussage kommen, hieß es.

    Zuvor war berichtet worden, dass Trumps Nationaler Sicherheitsberater zurücktrete. In seinem Rücktrittsgesuch soll er zugegeben haben, er habe dem US-Vizepräsidenten Michael Pence und anderen Vertretern des Weißen Hauses unabsichtlich unvollständige Informationen über die mit dem russischen Botschafter in Washington, Sergej Kisljak, geführten Telefonate zur Verfügung gestellt.

    Davor hatte die US-Zeitung „The Washington Post“ mitgeteilt, dass Flynn und Kisljak am 29. Dezember fünf Telefonate geführt hätten – im Zeitraum zwischen der Bekanntgabe der neuen US-Sanktionen und der Entscheidung von Präsident Wladimir Putin, keine Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

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    Tags:
    Gespräch, Verhör, Falschaussage, Strafverfahren, FBI, Michael Flynn, USA
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