13:10 29 November 2020
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    Messerüberfall in Chinas Unruhe-Region – fünf Tote, fünf Verletzte

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    In dem autonomen Gebiet Xinjiang im Nordwesten Chinas haben drei Unbekannte eine Menschenmenge mit Messern überfallen, wie BBC unter Berufung auf örtliche Behörden meldet. Fünf Menschen kamen dabei ums Leben, fünf weitere wurden verletzt.

    Der Vorfall ereignete sich demnach am Dienstagabend im Kreis Guma. Die drei Angreifer seien später von der Polizei erschossen worden. Ermittlungen sind eingeleitet worden.

    Der Hintergrund des Überfalls ist BBC zufolge bislang unklar, doch die chinesische Regierung mache muslimische Separatisten für solche Angriffe verantwortlich.

    Xinjiang ist ein von vorwiegend Uiguren besiedeltes Gebiet – einer ethnischen Minderheit, die mehrheitlich muslimisch ist. Die Region ist seit Jahren von Unruhen geprägt. Dort sind unter anderem Islamisten aktiv, die die Schaffung eines unabhängigen Staats Ostturkestan fordern. Seit 1990 sind infolge ihrer Konfrontation mit Peking mehrere hundert Menschen ums Leben gekommen.   

    Viele Uiguren beklagen zudem Repressionen seitens der chinesischen Regierung: So werde ihnen ihr Recht auf den Wehr- und Polizeidienst verweigert. Die Regierung weist diese Vorwürfe jedoch zurück.

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    Unruhen, Islamisten, Tote, Messerattacke, Xinjiang, China