04:11 11 August 2020
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    Das österreichische Verteidigungsministerium hat am Donnerstag Klage gegen den Flugzeughersteller Airbus Defence und Space GmbH Klage wegen des Verdachts auf Korruption unter anderem beim Kaufpreis der Eurofighter-Jets erhoben, meldet die österreichische Presseagentur APA am Donnerstag.

    Die Klage soll wegen des Verdachts auf „arglistige und betrügerische Täuschung unter anderem beim Kaufpreis der Jets“ eingereicht worden sein. Die Republik Österreich schließt sich somit dem laufenden Strafverfahren als Privatbeteiligte an und verlangt Schadensersatz in Höhe von zumindest 183 Millionen Euro.

    Österreich hatte 2003 einen Kaufvertrag für 18 Eurofighter im Wert von rund zwei Milliarden Euro abgeschlossen. 2007 wurde die Stückzahl auf 15 reduziert und dabei der Kaufpreis um 250 Millionen Euro gesenkt. Die Beschaffung der Kampfjets war allerdings schon von Beginn an von Korruptionsvorwürfen begleitet.

    Die „Taskforce Eurofighter“ im österreichischen Verteidigungsministerium untersucht daher bereits seit Ende 2012 Informationen, ob Österreich beim Kauf der Eurofighter geschädigt wurde. Ein entsprechender Bericht ist laut APA am heutigen Donnerstag der Behörde vorgelegt worden.

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    Tags:
    Korruptionsvorwurf, Korruption, Kampfjet, Eurofighter, Agentur Apa, Airbus, Wien, Österreich