20:40 18 November 2017
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    Die russischen Journalisten Wowan und LexusJohn McCain

    Achtung McCain! – Mit diesen Russen ist nicht zu spaßen

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    Die russischen Journalisten Wowan und Lexus haben wohl wieder einmal scherzhaft zugeschlagen, wie das Newsportal „Life“ berichtet. Diesmal soll US-Senator John McCain auf die beiden Spaßvögel reingefallen sein.

    Demnach soll sich einer der beiden für den ukrainischen Premier Wladimir Groisman ausgegeben und den US-amerikanischen Senator John McCain davor gewarnt haben, dass dessen Postfach bald gehackt und eine Medienkampagne gegen ihn vorbereitet werden könnte. Bald schon würden Medienberichte auftauchen, wonach er angeblich noch im Vietnamkrieg vom russischen Geheimdienst angeworben worden sei und bis heute mit ihm kooperiere.

    Damit nicht genug: Die Prank-Journalisten sollen McCain auch noch ausdrücklich auf mögliche Spaßanrufe und insbesondere auf die russischen Pranker Wowan und Lexus hingewiesen haben, so Life.ru.

    Dem Portal zufolge bedankte sich McCain für die Vorwarnung und versicherte, dass er vor russischen Hackern auf der Hut sein werde: „Ich bin Ihnen für die Information sehr dankbar. Ich werde selbstverständlich sorgfältig auf den Inhalt meiner Gespräche achten, was die nationale Sicherheit angeht. Ich danke Ihnen und freue mich auf ein Treffen mit Ihnen. Wir werden diese Schlacht gewinnen“, soll McCain geantwortet haben. „Eigentlich will ich mehr darüber erfahren. Könnte vielleicht Ihr Botschafter mir mehr Details erzählen?“, fügte er offenbar noch hinzu.

    US-Senator John Mccain
    © AP Photo/ Matt York
    Auch die Anti-Russland-Sanktionen sollen ein Thema des Scherzanrufs gewesen sein. Demnach soll McCain beteuert haben, dass er alles für den Erhalt der Sanktionen unternehmen werde, die Zeiten in den USA seit Trumps Amtsantritt jedoch seien schwierig: „Ich bin guter Dinge, weil es nach dem Telefonat mit Putin keine Kommentare zu den Sanktionen gab. Aber trotzdem, mein Freund, ich kann nichts Bestimmtes vorhersagen“, sagte der US-Senator.

    Der neue US-Außenminister Rex Tillerson werde wohl trotz seiner Verbindungen zu Putin vorsichtiger sein. „Ich weiß außerdem, dass General (und Verteidigungsminister der USA, James N. — Anm. d. Red.) Mattis für die Sanktionen ist und er ist sehr einflussreich“, beteuerte McCain bei dem Fake-Anruf, wie das Newsportal schreibt.

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    Tags:
    Sanktionen, Wladimir Groisman, John McCain, USA, Russland
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