17:44 29 Oktober 2020
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    Bei einer Explosion auf dem Gelände des Mausoleums Lal Shahbaz Qalandar in der pakistanischen Stadt Sehwan Sharif in der Provinz Sindh sind am Donnerstagabend mindestens 50 Menschen getötet, weitere 100 verletzt worden, wie die Zeitung „Express Tribune“ unter Verweis auf Mitarbeiter des Mausoleums und des Büros des Provinz-Chefs mitteilte.

    Die Explosion soll sich Polizeiberichten zufolge auf dem Innengelände vor einem Tor zum Mausoleum ereignet haben, als dort mehrere Gläubige Sufi-Rituale zelebriert haben sollen. 

    ​Ein Selbstmordattentäter soll zuerst eine Granate geworfen, die aber nicht detoniert sei, und nur dann einen Selbstmordattentäter-Gürtel zur Explosion gebracht haben. Die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) hat sich mittelweile zu dem Anschlag bekannt.

    Uthman Marwandi – bekannt als Lal Schahbaz Qalandar – war ein Sufi-Meister aus dem 13. Jahrhundert. Er stammt ursprünglich aus Marwand im heutigen Afghanistan und zog später gen Osten nach Sehwan Scharif in der heutigen pakistanischen Provinz Sindh. Dort wirkte er am unteren Indus am Platz eines alten Shiva-Heiligtums.

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    Tags:
    Verletzte, Tote, Explosion, Terrormiliz Daesh, Express Tribune, Lal Schahbaz Qalandar, Pakistan