07:50 08 April 2020
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    Die Zahl der Todesopfer beim Terroranschlag in einer Sufi-Moschee im Süden Pakistans am Donnerstag hat sich auf 72 erhöht, wie die Agentur Reuters unter Verweis auf die örtliche Polizei mitteilte. Mehr als 150 sollen Verletzungen erlitten haben.

    Zuvor war von mindestens 50 Toten und 100 Verletzten die Rede gewesen. 

    Die Explosion soll sich Polizeiberichten zufolge in der Moschee Lal Shahbaz Qalandar in der pakistanischen Stadt Sehwan Sharif in der Provinz Sindh ereignet haben, als dort mehrere Gläubige Sufi-Rituale zelebriert haben sollen.

    ​Ein Selbstmordattentäter soll zuerst eine Granate geworfen, die aber nicht detoniert sei, und nur dann einen Selbstmordattentäter-Gürtel zur Explosion gebracht haben. Die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) hat sich mittelweile zu dem Anschlag bekannt.

    Uthman Marwandi – bekannt als Lal Schahbaz Qalandar – war ein Sufi-Meister aus dem 13. Jahrhundert. Er stammt ursprünglich aus Marwand im heutigen Afghanistan und zog später gen Osten nach Sehwan Scharif in der heutigen pakistanischen Provinz Sindh. Dort wirkte er am unteren Indus am Platz eines alten Shiva-Heiligtums.

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    Tags:
    Todesopfer, Terroranschlag, Terrormiliz Daesh, Reuters, Lal Shahbaz Qalandar, Pakistan