07:12 21 November 2017
SNA Radio
    Panorama

    Tausende Mexikaner bilden „menschliche“ Alternative für Trumps geplante Mauer - VIDEO

    Panorama
    Zum Kurzlink
    3285513

    Tausende Mexikaner haben am Vortag eine „menschliche Wand“ an der Grenze zu den Vereinigten Staaten gebildet. Laut den Teilnehmern ist die Aktion ein Protest gegen die Pläne des US-Präsidenten Donald Trump, eine Mauer zwischen beiden Staaten bauen zu lassen, teilte das örtliche Nachrichtenportal Excelsior mit.

    Die Aktion hat in der Stadt Ciudad Juárez stattgefunden. Die Demonstranten hielten Blumen in den Händen. Damit wollten sie die Bewohner des Nachbarlandes begrüßen – als Symbol für Freundschaft. Demnach setzen sie der vom US-Präsidenten geplanten Mauer ihre Freundschaft entgegen. Wenn mehrere Stimmen erklingen, bilde sich ein einheitlicher Chor. Wenn mehrere Hände gehalten werden, zeige das, dass Menschen zusammen seien.
    An der Veranstaltung nahmen auch prominente Politiker des Landes teil. Darunter der Gründer der Partei der Demokratischen Revolution, Cuáutemoc Cárdenas, der Gouverneur der Grenzregion  Chihuahua, Javier Corral, und der Bürgermeister der Stadt, Armando Cabada.

    Laut den Aktionsteilnehmern sollte die „menschliche Wand“ davon zeugen, dass sich die Menschen wünschen, weiter eine Gemeinschaft aus zwei Staaten zu bleiben, sagte Corral.

    Zuvor wurde berichtet, dass Trump Ende Januar ein Dekret über den Beginn der Errichtung einer Grenzmauer unterzeichnet hatte. Wie Reuters unter Berufung auf einen internen US-Bericht meldete, sind die Kosten für die Errichtung der Mauer weitaus höher als erwartet: Sie beliefen sich auf rund 21,6 Millionen US-Dollar. Trump habe früher mit etwa zwölf Millionen gerechnet.

    Zum Thema:

    Transkarpatien im Trump-Stil: Warum nicht eine Mauer zur Ukraine bauen?
    Angelina Jolies Vater drängt Trump zu Bau der USA-Mexiko-Mauer
    Trotz Mauer-Streit: Trump trifft Mexikos Staatschef Peña Nieto
    Tags:
    Demo, Protest, Mauer, Armando Cabada, Javier Corral, Cuáutemoc Cárdenas, Donald Trump, Ciudad Juárez, Chihuahua, Mexiko, USA
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren