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    Die ukrainische Regierung strebt die Entfesselung eines „Diversionskriegs“ an, um die Lage auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim zu destabilisieren. Das sagte das Mitglied der Krim-Regierung Saur Simonow am Samstag in einem RIA-Novosti-Gespräch.

    „Die Kiewer Behörden haben aus ihrer Machtlosigkeit heraus beschlossen, zu außerordentlichen Maßnahmen zu greifen. Damit genehmigen sie faktisch die Entfesselung eines Diversionskrieges auf der Krim. Wir sehen, wie das offizielle Kiew extremistische Bataillone, deren Anführer offen von einer militärischen Aggression gegen die Krim sprechen, nicht daran hindert“, so Smirnow.

    Kiew verfolge das Ziel, die Sabotage-Aktivitäten auf der Krim zu intensivieren und nutze dafür die Krim-Tataren aus dem von einem der Drahtzieher der Energieblockade der Krim gebildeten Bataillon „Noman Tschelebidschichan“. Dennoch verfügten die Krim-Behörden über alles Nötige, um „allen feindlichen und aggressiven Plänen des Kiew-Regimes zu widerstehen“.

    Zuvor hatte die Krim-Grenzverwaltung des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mitgeteilt, dass ein ukrainischer Bürger wegen illegaler Grenzüberquerung festgenommen wurde.

    Er soll gestanden haben, Mitglied des krimtatarischen Bataillons „Noman Tschelebidschichan“ gewesen zu sein. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung sollen Angehörige des Grenzschutzdienstes unter anderem einen Ausweis der krimtatarischen Organisation „Asker“ gefunden haben.

    Der Mann gab außerdem zu, im krimtatarischen Bataillon Leute für die Verübung von Sabotageakten auf der Krim ausgebildet zu haben.

    Im November 2016 hatte der FSB in der Hafenstadt Sewastopol auf der Krim eine Sabotagegruppe des ukrainischen Verteidigungsministeriums festgenommen. Den Verhafteten wird vorgeworfen, Sabotageakte gegen Militärobjekte auf der Halbinsel vorbereitet zu haben.

    Die Krim war im März 2014 — nach gut 22 Jahren in der unabhängigen Ukraine — wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel bei einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Anlass für die Volksabstimmung war ein nationalistisch geprägter Staatsstreich in Kiew.

    Die neue ukrainische Regierung erkennt die Abspaltung der Krim nicht an. Die westlichen Staaten haben den Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch und die von der Opposition gestellte Regierung in Kiew akzeptiert, jedoch nicht das Krim-Referendum. Nach dem Beitritt der Halbinsel zu Russland verhängten die USA und die EU Sanktionen gegen Russland und die Krim.

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    Tags:
    entfesseln, Sabotage, Bataillon Noman Tschelebidschichan, Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation (FSB), EU, Saur Simonow, Viktor Janukowitsch, Krim, Russland, Ukraine