20:15 19 April 2019
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    Waldbrände in Chile

    Wie Russlands Zivilschutz zwölf Städte Chiles rettete

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    Die Fliegerkräfte des russischen Zivilschutzministeriums haben seit Einsatzbeginn Anfang Februar bereits zwölf chilenische Ortschaften vor den verheerenden Waldbränden gerettet, wie der Pressedienst der Behörde am Dienstag mitteilte.

    „Allein innerhalb von 24 Stunden hat ein russisches Transportflugzeug vom Typ Il-76 insgesamt sechs Flüge zur Bekämpfung der Waldbrände absolviert und dabei 252 Tonnen Wasser auf die Brandherde abgeworfen. Damit hat es die weitere Brandausbreitung in Richtung Penalolen (Vorort von Santiago) mit mehr als 238.000 Bewohnern verhindert“, heißt es in der Mitteilung.

    Seit Beginn des Einsatzes wurden laut den Behörden insgesamt 29 Flüge unternommen und über 1200 Tonnen Wasser abgeworfen. Damit konnte verhindert werden, dass sich die Brände in Richtung von zwölf Ortschaften ausbreiten konnten.

    Zuvor hatte Russland auf Anfrage der chilenischen Seite ein Löschflugzeug vom Typ Il-76 in das Land geschickt. Die Il-76 wird auch als „Feuerwehr-Tanker“ oder „Wasser-Bomber“ bezeichnet. Die Maschine kann gleichzeitig 42 Tonnen Wasser mit äußerster Präzision abwerfen.

    Im Süden und im Zentrum Chiles wüten bereits seit Anfang Februar Waldbrände. Mehr als 4.500 chilenische Feuerwehrleute und Helfer aus dem Ausland sind im Einsatz. Medienberichten zufolge sind mindestens 4.000 Menschen obdachlos geworden. Die Zahl der Todesopfer wurde zuletzt mit mindestens elf angegeben.

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    Tags:
    Waldbrand, Il-76, Zivilschutz, Russland, Chile