09:11 24 Oktober 2020
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    Russisches Raumfahrtprogramm (250)
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    Die letzte Trägerrakete des Typs „Sojus-U“ ist am Mittwochmorgen vom Weltraumbahnhof Baikonur erfolgreich ins All gestartet und hat den Raumfrachter „Progress MS-05“ in die Erdumlaufbahn gebracht, wie Russlands Weltraumbehörde Roskosmos mitteilt.

    Der Start fand demnach um 06:58 Uhr MEZ statt, um 07:07 trennte sich das Frachtraumschiff von der dritten Stufe der Trägerrakete. Nach zwei Tagen autonomen Fluges soll „Progress“ am 24. Februar voraussichtlich um 09:34 MEZ an die Internationale Raumstation (ISS) andocken.

    Wie zuvor aus der Weltraumbehörde verlautete, handelt es sich um den letzten Start einer Trägerrakete des Typs „Sojus-U“, die seit 1973 in der russischen Raumfahrt genutzt wird.

    Der Raumfrachter wird etwa 2,5 Tonnen verschiedenste Güter zur Internationalen Raumstation ISS bringen, darunter Treibstoff, komprimiertes Gas, einen Raumanzug „Orlan-MKS“, Ausrüstung für wissenschaftliche Experimente, Mittel zur medizinischen Sicherstellung, ebenso Container mit Essen und Wasser, andere Ausrüstung sowie Pakete für die Crew.

    Mehr zum Thema: Russland schickt 2017 vier bemannte Raumschiffe ins All

    Es ist der erste Start eines Raumfrachters der Serie „Progress MS“ nach der Havarie vom 1. Dezember 2016. Damals hatte eine Trägerrakete „Sojus-U“ den Raumfrachter „Progress MS-04“ nicht ins All bringen können. Die Hauptursache soll eine Störung im Triebwerk der dritten Stufe der Trägerrakete gewesen sein.

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    Tags:
    Weltraumbahnhof Baikonur, Sojus-U, Internationale Raumstation ISS, Russland