11:38 09 Dezember 2019
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    Eine Frau in Reizwäsche

    Besser dienen ohne Porno? – Britischen Matrosen drohen neue strenge Vorschriften

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    Den Marinesoldaten der britischen Royal Navy ist es nun verboten, pornographisches Material auf Kriegsschiffen, U-Booten sowie auf Stützpunkten anzuschauen. Diese Entscheidung sei nach Beschwerden seitens Marinesoldatinnen getroffen worden, berichtet die britische Zeitung „The Sun“.

    Ein Teil-Verbot soll es für die britische Flotte schon seit 2013 geben, gemäß dem Marinesoldaten verboten sei, pornographisches Material im Pin-up-Stil auf Kriegsschiffen vor den Augen der Öffentlichkeit anzuschauen. Nun betreffe das Verbot es sämtliches Material mit sexuellem Inhalt in elektronischer oder Print-Form. Außerdem sei es den Marinesoldaten untersagt, Fotos von ihren Partnerinnen, Freundinnen oder Ehefrauen mit pornographischem Subtext beispielsweise auf Smartphones bei sich zu führen.

    Gegenüber der Zeitung sagte ein Vertreter der Royal Navy, dass die Entscheidung über das Komplett-Verbot von Pornos damit zusammenhänge, keine Frauen zu beleidigen. Er konkretisierte dabei allerdings nicht, welche Strafe den Soldaten bei einem Verstoß gegen die neue Regel drohe. Dennoch würden die Vorfälle im Rahmen eines Militär-Tribunals untersucht. Dabei fügte er hinzu, dass einige Marinesoldaten das Verbot bedauern würden, da ihrer Meinung nach „Pornographie für ganze Generationen als wichtiger Bestandteil des Seedienstes gilt“.

    „Zuerst haben sie uns unsere tägliche Ration Rum (dies war in den 1970er Jahren abgeschafft worden – Anm. d. Red.) verweigert, dann unseren Zugang zu Alkohol reduziert, und jetzt haben sie verboten, Pornos anzuschauen“, kommentierte ein Marinesoldat gegenüber dem Blatt.

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    Tags:
    Verbot, Pin-up, Pornosperre, Pornographie, Porno, Kriegsschiffe, Marinestützpunkt, Marine, Royal Navy, Großbritannien