08:12 28 März 2017
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    Trump zu US-Operationen im Nahen Osten: Billionen ausgegeben und nichts erreicht

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    Die USA haben laut Präsident Donald Trump sechs Billionen Dollar für die Militäroperationen im Nahen Osten und die Unterstützung von Verbündeten ausgegeben, dabei jedoch nichts erreicht.

    „Wir haben Kriege (früher – Anm. d. Red.) nie verloren. Ich kann mich erinnern, dass Amerika niemals verlor“, sagte Trump bei einem Treffen mit den Gouverneuren der Bundesstaaten im Weißen Haus. „Derzeit gewinnen wir allerdings in den Kriegen nie, wir schlagen uns aber auch nicht, um zu gewinnen“, so der US-Staatschef weiter.

    „Wir kämpften 17 Jahre lang im Nahen Osten (…). Wir haben sechs Billionen Dollar im Nahen Osten ausgegeben. Das ist einfach unzulässig, denn wir haben nichts erreicht“, betonte Trump. Die Situation sei derzeit sogar wesentlich schlimmer, als sie vor 16 bis 17 Jahren noch gewesen sei.

    Am 28. Januar hatte Trump eine Anordnung unterzeichnet, einen neuen Plan zur Vernichtung der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) auszuarbeiten. Das vorläufige Projekt soll der Verteidigungsminister James Mattis zum Ende des laufenden Monats vorlegen. Gleichzeitig forderte der Präsident vom Pentagon, neue ausländische Partner für die Aktivierung des Anti-IS-Kampfes zu finden.

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    Tags:
    Situation, Krieg, Ausgaben, Dollar, Kampf, Operation, Donald Trump, Naher Osten, USA
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    Alle Kommentare

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      axel.alber
      Lieber Herr Trump, Kriege zu gewinnen ist den ziocon-Ratten egal - wichtig ist denen doch nur, dass der MIK exorbitante Gewinne einfährt - und 6.000 Milliarden Dollar sind denen noch immer nicht genug ...
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      Joesi
      Gut, daß Trump der neue Präsident der USA ist!
      für die Fehlerkorrekturen braucht er starke Verbündete!
      Mit Russland auf jeden Fall......und China dazu ....und mit Iran Frieden schließen.
      .....so einfach gehts!
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      Jürgen
      Das ist wohl nicht ganz richtig. Die Rüstungsindustrie und ihre Claqueure in der Politik, das Militär, Academy, Wall Street und nicht zuletzt der tiefe Staat haben ganz vortrefflich von diesen Geldern profiert.
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      info
      Nichts Erreicht, kann man nun nicht sagen, die 6 Billionen Dollar, sind schließlich, auf den Konten, der 32 Familien angekommen.
    • Isnogud
      Das wird noch um einiges teurer, wer ohne UN-Resolution ganze Städte in Schutt und Asche legen läßt, wird auch nach dem Verursacherprinzip dafür geradestehen müssen. Amerika kann im nahen Osten nicht gewinnen, sondern nur verlieren.
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      BuO
      Also so sehr sollte Trump die Ergebnisse nicht schlecht reden.
      1. Diktator weg
      2. Totales Chaos hinterlassen
      3. Rohstoffe des Landes nicht geplündert
      4. Bevölkerung nicht enteignet
      Ergo: Finanziell ein Desaster
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      joergAntwort anIsnogud(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Isnogud, richtig denn Trump hat schon das beschlossen
      www.tagesschau.de/ausland/trump-verteidigungshaushalt-101.html
    • Iswall65
      Da irrt der Gute aber.
      Er soll mal nicht das Desaster in Vietnam vergessen, blamabel für diese < Weltmacht >, von den Vietnamesen besiegt zu werden.
      Das hatten die Franzosen schon hinter sich.
      Und jetzt, der Kampf gegen den Terror ist einfach nur peinlich.
    • avatar
      Klarissa
      "Wir haben Kriege nie verloren..."
      Und was ist mit Vietnam?
    • avatar
      Prawda
      Die Weltweiten Kriegsspiele sind teuer die USA hat 25 Billionen Dollar Schulden wer Super Weltmacht und Weltpolizei sein will mit 180 Militärbasen Weltweit mit Millionen Soldaten und mit der CIA Regime Changes bezahlen muss und „gemäßigte“ Rebellen für Unruhen und Waffen für Verbrecher die Umstürze durchführen. Ich hoffe der Herr Trump ändert das !
    • zivilistAntwort aninfo(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      info,

      Familie Trump gehört offenbar nicht dazu, sonst wäre Trump doch eingeweiht.

      Und eingekauft.

      Oder wird der Etat jetzt um den Betrag erhöht, der zur Inklusion von Familie Trump und ihrer ziemlich besten Freunde erforderlich ist ? schaun wir mal !
    • zivilist
      „Wir haben Kriege (früher – Anm. d. Red.) nie verloren. Ich kann mich erinnern, dass Amerika niemals verlor“

      Ja, die guten alten Zeiten !

      Immerhin nennt er die Kriege, mit denen die USA die Welt beglückt, 'Kriege' und nicht 'Operationen', unter welchem label sie nämlich am Parlament vorbeigeschleust werden. Das dürfte heute auch nicht mehr nötig sein, hat doch der MIK die Parlamentarier hinreichend eingekauft.


      Ja, aber noch schlimmer ist, daß die USA auch keinen der von ihr gestifteten Kriege gewonnen hat, nach dem überflüssigen Beweis der militärischen Stärke folgt stets Chaos.
    • zivilistAntwort anPrawda(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Prawda,

      180 Militärbasen ?
      untertreiben Sie doch nicht so schamlos,
      über 1000 Militäbasen weltweit !

      www.radio-utopie.de/2017/02/08/imperium-der-militaerbasen

      DAS ist die Wahrheit !
    • Ritterkreuzträger
      Neue Partner zu finden dürfte nicht schwer sein, ein Partner versucht schon seit Monaten eine bessere Koordination mit den USA im Kampf gegen den IS zu erreichen. Doch man ist diesem Partner nur in den Rücken gefallen und hat ihn angelogen.
    • avatar
      At_Tiffany
      Na, na 6 Billionen = 6'000'000'000'000 USD

      Bei 318 Mio Bevölkerung sind das 18'869.- USD pro Nase Einwohnerüber 15 Jahre, = 1258,- USD pro Einwohner pro Jahr.

      Was wollte man mit dem Vietnamkrieg erreichen? Es gibt da keine Bodenschätze, es gibt da keine Pipelines zu bauen, einfach nichts. Der Kriegsgrund, der Tonkin-Zwischenfall war genau so fingiert wie der Irak-Kriegsgrund. Offensichtlich gab und gibt es kein Kriegsziel, ausser die Rütungsindustrie ordentlich zu füttern.

      Die Domino-Theorie, dass ein Staat nach dem anderen in Südostasien fallen würde, war ein dummes Märchen. Die SEATO löste sich nach dem Vietnamkrieg auf, die Amis mussten abziehen und ansonsten passierte gar nichts, kein einziger Krieg, keine einzige Eroberung.

      Ausser den Europäiden in USA und Europa ist auf der Welt niemand so Kriegslüstern.....
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      lokalhorst
      Mal eine Vermutung.
      Die neue Politik der USA mittels Trump könnte
      darauf abzielen, das sie sich aus der direkten Schußlinie bringen wollen.
      Sie könnten sich in eine Position bringen die sie zum ersten und zweiten WK
      hatten. Das ist ja auch wohl das Ereignis,was Trump mit „immer siegreich“ meint.

      Man läßt andere einen größeren Krieg anzetteln (siehe jetzt Liebermanns neue Initiative)
      Der läßt seine Sau(di)hunde von der Leine.

      Die USA sind dann zunächst mal außen vor und werden auch nicht angegriffen.
      Am Ende kommen sie dann wieder zum Absahnen.
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      Kutte
      Na ja den Vietnam Krieg haben sie ja auch gerade nicht gewonnen, als sie sich da zurückzogen, obwohl sie den Krieg auf einer Lüge angezettelt hatten. In Japan d.h. in Hiroshima und Nagasaki mit ihren zwei A-Bomben „Little Boy“ und „Big Boy“ hatten sie nur Oberhand, weil sie zu genüge zivile Opfer hervorgebracht haben, die waren es, die die ersten A-Bomben nicht nur getestet haben sondern auch bei zivilen Menschen angewendet haben, abgesehen von den Bomben in Vietnam „Agent Orange“ wo die Menschen heute noch darunter leiden. Abgesehen von den vielen Uranmunition die sie im Jugoslawien Krieg und im Irak Krieg verwendeten, auch die zwei Kriege wurde auf Lügen angezettelt. Von den vielen zivilen Drohnenopfer gar nicht zu reden.
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