19:16 14 August 2020
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    Fall Lisa (15)
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    Dieser Fall hat international und auf politischer Ebene für einen Skandal gesorgt: Anfang 2016 war eine 13-jährige Russlanddeutsche in Berlin verschwunden, wonach sich Gerüchte häuften, sie sei von Flüchtlingen entführt und missbraucht worden. Nun hat die Staatsanwaltschaft doch eine Anklage wegen sexuellen Missbrauchs erhoben.

    Nach Angaben der „Bild“-Zeitung richtet sich die Anklage gegen zwei deutsche Staatsbürger im Alter von 20 und 23 Jahren. Sie sollen das Mädchen zwar nicht entführt, aber mit ihr im Herbst 2015 Oralverkehr gehabt haben – angeblich einvernehmlich.

    Gegen den jüngeren seien indes die Ermittlungen eingestellt worden, da er laut dem Blatt glaubhaft machen konnte, nicht zu wissen, dass Lisa noch nicht 16 Jahre alt sei. Dem älteren Angeklagten werde jedoch „schwerer sexueller Missbrauch und Herstellung einer kinderpornografischen Schrift“ zur Last geworfen. Er soll den Akt mit der Minderjährigen nämlich gefilmt haben.

    Obwohl der Sexualverkehr einvernehmlich gewesen sein soll, sei er wegen dem Alter des Mädchens, das damals erst 13 Jahre alt war, strafbar.

    Dies alles soll aber nichts mit dem ursprünglichen Fall zu tun haben, bei dem das Mädchen für 30 Stunden verschwand und danach eine Vergewaltigung erfunden hatte.

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    Missbrauch, Berlin