00:39 16 Dezember 2018
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    Barack und Michelle Obama in Washington.

    Erinnerungen der Obamas: US-Verlag bietet Rekordsumme

    © Flickr/ Steve Jurvetson
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    Der US-amerikanische Verlag Penguin Random House hat die Rechte der Memoiren des ehemaligen Präsidentenpaares Barack und Michelle Obama erworben: für mehr als 65 Millionen US-Dollar – eine Rekordsumme in der Geschichte, wie die Zeitung „Financial Times“ (FT) schreibt.

    Das Paar schreibt seine Autobiografien demnach zwar getrennt, hat die Urheberrechte aber gemeinsam verkauft.

    Das Penguin Random House wollte dem Blatt zufolge den Preis, den er mit den Obamas vereinbarten hatte, nicht kommentieren. Doch laut Quellen, die mit der Ausschreibung vertraut sind, handelt es sich um mehr als 65 Millionen US-Dollar. Um das Recht, die Autobiografien von Barack und Michelle Obama zu veröffentlichten, hatten sich auch die Verlage Simon & Schuster und Harper Collins beworben.

    „Wir sind absolut begeistert, unsere Partnerschaft mit dem (ehemaligen – Anm. d. Red.) Präsidenten und Frau Obama fortzusetzen. Mit ihren Worten und ihrem Führungsstil haben sie die Welt verändert“, zitiert das Blatt Markus Dohle, Geschäftsführer des Penguin-Verlags.

    Dieser Deal stellt laut FT alle bisherigen Urheberrechte-Deals mit ehemaligen US-Präsidenten in den Schatten. Für die Veröffentlichung von Bill Clintons Autobiographie „Mein Leben“ habe Knopf, ein Ableger von Penguin Random Haus, 15 Millionen US-Dollar gezahlt. George W. Bush habe für sein Buch „Decision Points” (dt: Entscheidungspunkte) etwa 10 Millionen Dollar erhalten.

    Das Penguin Random House hatte bereits drei Bücher Obamas veröffentlicht. Sein erstes Buch „Dreams From My Father“ (im Deutschen: „Ein amerikanischer Traum“), das 1995 veröffentlicht wurde, brachte Obama angeblich rund 6,8 Millionen Dollar ein. An seinen zwei nächsten Büchern – „The Audacity of Hope“ („Hoffnung wagen“) 2006 und „Of Thee I Sing: A Letter to My Daughters“ („Von euch will ich singen: Ein Brief an meine Töchter“) 2010 verdiente der damalige US-Präsident insgesamt 8,8 Millionen Dollar.

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