16:00 25 September 2020
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    In den vergangenen 48 Stunden sind 110 Menschen in Somalia an Hunger gestorben, wie die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf den somalischen Ministerpräsidenten Hassan Ali Khaire meldet.

    Die Hungersnot in Somalia ist demnach auf Dürre zurückzuführen, die die Regierung am Dienstag als nationale Katastrophe bezeichnet hatte. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen brauchen rund fünf Millionen Somalier dringend humanitäre Hilfe.

    Im Februar hatte die Uno vier betroffenen Regionen 4,4 Milliarden US-Dollar Hilfe bereitgestellt, darunter Somalia, dem Nordosten von Nigeria, dem Südsudan und Jemen.

    Inzwischen begeben sich Tausende Binnenflüchtlinge in die somalische Hauptstadt Mogadischu, um dort Nahrungsmittel zu bekommen.

    Der UN-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien soll Somalia in den nächsten Tagen besuchen.

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    Tags:
    Dürre, Hungersnot, Opfer, Uno, Somalia