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22:49 21 Oktober 2019
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    Von Piraten gekidnappte russische Matrosen auf dem Heimweg

    © AFP 2019 / MOHAMED DAHIR
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    Die Piraten, die in Nigeria das Frachtschiff „BBC Caribbean“ angegriffen und Geiseln genommen hatten, haben nun die sieben Russen und einen Ukrainer freigelassen, wie am Sonntag der Menschenrechtsbeauftragte in Sewastopol, Pawel Buzaj, mitteilte.

    „Die Seeleute, die allesamt aus Sewastopol kommen, befinden sich nun am Frankfurter Flughafen und werden in den kommenden Tagen in die Heimat fliegen“, so Buzaj.

    Alle seien wohl auf.

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    Demnach hatte das Besitzerunternehmen des Schiffes die Verhandlungen erfolgreich geführt.

    Am 8. Februar hatte die russische Botschaft in Nigeria eine Mitteilung veröffentlicht, derzufolge die unter der Flagge des Inselstaates Antigua und Barbuda fahrende „BBC Caribbean“ am 5. Februar in den Hoheitsgewässern von Nigeria überfallen worden war, wobei sieben Bürger Russlands und ein Ukrainer gefangen genommen wurden.

    Der Golf von Guinea gilt heute wegen häufiger Piratenangriffe, bei denen Seeleute als Geiseln genommen werden, als eines der gefährlichsten Gebiete für die internationale Seefahrt. Mit russischen Seeleuten sollen sich Medienberichten zufolge derartige Vorfälle in den Jahren 2006, 2012, 2014 und 2016 ereignet haben.

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    Tags:
    See, Matrosen, Schiff, Piraterie, Piraten, Pawel Buzaj, Deutschland, Nigeria, Russland