13:11 20 April 2019
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    Margarita Simonjan, Chefredakteurin des TV-Senders RT und der Agentur Rossiya Segodnya

    "Lügen-Wahlkampf": RT- und Sputnik-Chefin zu Einmischungs-Vorwürfen aus Frankreich

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    Die RT- und Sputnik-Chefredakteurin Margarita Simonjan hat auf die Vorwürfe von Mounir Mahjoubi, dem Berater des französischen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron, reagiert, der die russischen Medien der Einmischung in Frankreichs Wahlkampf beschuldigt hatte.

    „Wir fühlen uns dadurch geschmeichelt, dass das Team von Macron seinen Wahlkampf auch weiter lediglich auf Lügen über RT und Sputnik aufbaut. Guter Ton ist das zwar nicht, aber trotzdem amüsant", so Simonjan.

    Am Vortag hatte Mahjoubi dem russischen TV-Sender RT und der Nachrichtenagentur Sputnik vorgeworfen, falsche Informationen über den Präsidentschaftskandidaten Macron vermittelt zu haben und „mit faschistischen und rechtsextremen Nachrichtenagenturen" zusammenzuarbeiten.

    Mitte Februar hatte der Generalsekretär der von Macron gegründeten Partei „En Marche!", Richard Ferrand, gesagt, russische Medien würden eine Informationsattacke gegen Macron führen und täglich Unmengen von Falchmeldungen über die Wahlen in Frankreich verbreiten.

    Am Donnerstag hatte Emmanuel Macron sein Wahlprogramm vorgestellt. Demnach will er, falls er gewählt würde, die Behörden Russlands, der Türkei und der Golfstaaten dazu auffordern, die Menschenrechte einzuhalten.

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    Präsidentenwahl, RT, Sputnik, Margarita Simonjan, Emmanuel Macron, Frankreich, Russland