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20:00 23 Juli 2019
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    Hörte Obama Trump ab? WikiLeaks erinnert an Bespitzelung eigener Journalisten

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    Die Enthüllungsplattform WikiLeaks hat vor dem Hintergrund der jüngsten Berichte über Spähaktivitäten des Weißen Hauses während der Präsidentenwahlkampagne von Donald Trump an die Bespitzelung eigener Journalisten erinnert.

    „Hörte Obama Donald Trumps Kampagne ab? Hier sind die Beweise, Obamas Administration bespitzelte unsere Journalisten“, schrieb WikiLeaks auf ihrem Twitter-Account.

    Die Plattform beruft sich auf einen Artikel vom 26. Januar 2015, in dem berichtet wurde, dass der Internetriese Google den Inhalt von Mails der Journalisten Sarah Harrison, Joseph Farrell und Kristinn Hrafnsson den US-Behörden bereitgestellt hatte. Der Zugang wurde im April 2012 gewährt, während die Journalisten selbst erst am 23. Dezember 2014 davon erfuhren. Bei Google behauptete man damals, dass die Weitergabe dieser Information ihnen strikt verboten worden wäre.

    Am Montag hatte der ehemalige US-Generalstaatsanwalt Michael Mukasey Trumps Erklärungen bestätigt, dass im Trump Tower in New York Spähaktivitäten erfolgt seien – allerdings nicht im Auftrag von Ex-Präsident Barack Obama.

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    Tags:
    Journalisten, Abhören, bespitzeln, Google, Weißes Haus, WikiLeaks, Barack Obama, USA