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    Terrormiliz Islamischer Staat (2017) (81)
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    Mehrere Anführer der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) haben die syrische Stadt Rakka verlassen, wie die Zeitung „The New York Times“ unter Berufung auf Quellen einer US-Militärbehörde berichtet.

    Demnach wollen die Terrorchefs offenbar in sicherere Städte Syriens und des Irak fliehen. Derzeit befinden sich in Rakka etwa 3000 bis 4000 IS-Kämpfer.

    Mitte Februar hatten irakische Militärs erklärt, dass der Chef der IS-Miliz, Abu Bakr al-Bagdadi, aus Rakka auf das irakische Territorium geflohen sei. Laut einem Pentagon-Sprecher befindet sich der IS-Anführer nicht in Mossul.

    Die Agentur Reuters meldete am Mittwoch unter Berufung auf Quellen in den amerikanischen und irakischen Geheimdiensten, dass Abu Bakr al-Bagdadi angeblich in die irakische Wüste geflohen sei und dabei versuche, nicht in den wichtigsten Stellungen der Terroristen aufzutauchen. Demnach wechselt er ständig seine Aufenthaltsorte, die vor allem von IS-Kämpfern kontrolliert würden, und nutzt keinerlei technische Kommutationsmittel.

    Rakka gilt als die IS-Hauptstadt in Syrien. Die Stadt wurde 2013 von den IS-Dschihadisten besetzt. Der IS stellt derzeit eine der größten Gefahren für die globale Sicherheit dar. Innerhalb von drei Jahren brachten die Terroristen weite Teile Syriens und des Irak unter ihre Kontrolle. Sie versuchen außerdem, ihren Einfluss auf Afghanistan auszudehnen.

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Rakka, Irak, Syrien