18:24 15 November 2019
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    Axt-Attacke im Bahnhof Düsseldorf

    Düsseldorfer Axt-Angreifer gefasst - war "in psychischer Ausnahmesituation"

    © AFP 2019 / David Young
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    Ein Mann hat am Donnerstag im Düsseldorfer Hauptbahnhof mit einer Axt wahllos Passanten angegriffen und sieben Menschen verletzt, drei davon schwer. Auf der Flucht sprang er von einer Brücke. Laut Polizei ist er ein Einzeltäter. Derzeit gibt es keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund.

     

    Nach seinem Angriff auf Passanten am Hauptbahnhof Düsseldorf sprang der Täter Polizeiangaben zufolge noch von einer Brücke, zog sich dabei mehrere Knochenbrüche zu und wurde von den Einsatzkräften in ein Krankenhaus gebracht. Die Axt als Tatwerkzeug wurde demnach beschlagnahmt.

    Der 36-Jährige stamme, so die Polizei laut mehreren deutschen Medien, aus dem ehemaligen Jugoslawien und wohne in Wuppertal, hieß es. „Die Polizei geht nach den vorläufigen Ermittlungen davon aus, dass es sich um einen Einzeltäter handelt", erklärten die Beamten. Es habe „zu keiner Zeit" Hinweise auf ein extremistisches oder islamistisches Motiv gegeben.
    Ein Angehöriger des Täters habe den Beamten mitgeteilt, dass sich der Täter in einer „psychischen Ausnahmesituation" befunden habe. Näheres ist dazu bislang nicht bekannt.

    Der Angreifer habe seine Axt-Attacke in einer S-Bahn begonnen, schreibt die FAZ. In einem Wagen der Linie 28 habe er auf Fahrgäste eingeschlagen, im Bahnhofsgebäude dann weitere Menschen angegriffen. Gegen 20.50 Uhr erhielt die städtische Polizei Hinweise auf ein Gewaltdelikt am Hauptbahnhof.

    Zunächst war zeitweise gar von mehreren Angreifern und zwei Festnahmen die Rede gewesen. Die für den Bahnhof zuständige Bundespolizei in Sankt Augustin war von mehreren Verletzten ausgegangen. Außerdem sollten zwei Tatverdächtige festgenommen worden sein, nach weiteren mutmaßlichen Tätern werde gefahndet. Diese Vermutungen bestätigte die Polizei nicht.

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