20:26 19 Oktober 2017
SNA Radio
    Volkswehr-Angehöriger im Donbass

    Kiew gesteht seine Saboteure in Lugansk ein

    © Sputnik/ Dan Levi
    Panorama
    Zum Kurzlink
    Kein Frieden im Donbass (2017) (212)
    14782913205

    Die in der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk (LVR) gefangengenommenen Aufklärer dienen tatsächlich in der ukrainischen Armee, wie aus einer Mitteilung hervorgeht, die das Kommando der ukrainischen Sondereinsatz-Kräfte am Samstag auf Facebook veröffentlichte.

    „Im Unterschied zu Russland gestehen wir unsere Jungen ein. Wie das Pressezentrum des Stabs der sogenannten Anti-Terror-Operation mitteilte, meldeten sich die Aufklärer, die im Rahmen der Anti-Terror-Operation im Gebiet Lugansk Aufgaben erfüllt hatten, am 11. Februar nicht“, heißt es.

    Am Freitag hatten die LVR-Behörden Videoaufnahmen von Verhören der Festgenommenen veröffentlicht und erklärt, dass die ukrainischen Militärs am Mord an dem  örtlichen Polizeichef Oleg Anaschtschenko am 4. Februar 2017 beteiligt gewesen seien.  

    Bei den Festgenommenen handelt es sich laut dem Innenminister der LVR, Igor Kornet, um ukrainische Saboteure, die im Auftrag des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU nach Lugansk geschickt worden sein sollen.

    Am 4. Februar war im Zentrum von Lugansk ein Auto explodiert, wobei der Polizeichef, Oleg Anaschtschenko, getötet wurde. Der Vorfall wurde als Terroranschlag eingestuft. Die Sprengkraft der Explosion betrug laut der  OSZE-Beobachtungsmission vier bis fünf Kilogramm TNT-Äquivalent. Die Explosion habe sich ereignet, als der Wagen gestartet worden sei.

    Am 11. Februar hatte der TV-Sender „112 Ukraina“ unter Verweis auf einen Sprecher der taktischen Gruppe „Mariupol“, Dmitri Sawtonow, mitgeteilt, dass eine ukrainische Aufklärungsgruppe im Gebiet Lugansk als vermisst gelte. Ihm zufolge hat die Gruppe die Kräfte des Gegners an der vordersten Linie der ukrainischen Stellungen beobachtet. Zur vorgegebenen Zeit sollen sich aber die Militärs nicht gemeldet haben.

    Wie die russische Nachrichtenagentur Rosbalt berichtet hatte, haben die Sicherheitskräfte der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk nach eigenen Angaben den Terroristen festgenommen, der zuvor den örtlichen Polizeichef Oleg Anaschtschenko getötet haben soll.

    Themen:
    Kein Frieden im Donbass (2017) (212)

    Zum Thema:

    FSB: Kiew bereitet sich aktiv auf Sabotageakte auf Krim vor
    Wegen Krim-Sabotage: Poroschenko kommt nicht zu G20 – Putins Berater
    Putin spricht mit Merkel und Hollande über Kiews Sabotage-Einsatz auf Krim
    Putin zu Krim-Sabotage: „Es ist klar, wozu das gemacht wurde“
    Tags:
    Saboteure, Rosbalt, TV-Sender 112 Ukraina, Facebook, Oleg Anaschtschenko, Donbass, Russland, Ukraine
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren