08:22 04 Dezember 2020
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    Russland ist wegen der Pläne der Koalition mit Saudi-Arabien an der Spitze, Jemens größte Hafenstadt zu stürmen, äußerst besorgt, wie es aus dem Außenministerium des Landes verlautete.

    „Die Pläne, Jemens größte Hafenstadt al-Hudaida zu stürmen, erregen eine äußerst große Besorgnis. Die Kampfhandlungen in diesem Gebiet werden nicht nur unvermeidlich zu einem Massenaufbruch der Einwohner führen, sondern auch die Hauptstadt des Landes Sanaa von den Kanälen für die Lieferung von Lebensmitteln und humanitärer Hilfe abtreffen“, heißt es in der Erklärung der russischen Außenamtssprecherin Maria Sacharowa, die auf der Seite der Behörde veröffentlicht wurde.

    Sacharowa zufolge machen sich vor allem die Terroristen der Gruppierungen „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) und Al Qaida das Chaos in Jemen zunutze. Dabei werde diese Situation nur selten in den westlichen Medien erwähnt.

    „Der Westen interessiert sich für sie (die Situation in Jemen – Anm. d. Red.) auch auf den internationalen Plattformen nicht, was sich sehr von der übertriebenen Aktivität in Bezug auf Syrien unterscheidet“, so die Sprecherin des russischen Außenministeriums weiter.

    Russland sei davon überzeugt, dass es keine militärische Lösung des Jemen-Konflikts gebe, und rufe zu einer sofortigen Einstellung aller Kampfhandlungen in dem Land auf, so Sacharowa abschließend.

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    Tags:
    Koalition, Situation, Terroristen, Sturm, Besorgnis, Al-Qaida, Terrormiliz Daesh, Maria Sacharowa, Russland, Jemen