09:02 29 März 2020
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    Europa in Terrorgefahr (2017) (49)
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    Ein Ehepaar aus Frankreich hat sich als Opfer des Terroranschlags in Nizza ausgegeben, um Geld von einem Fonds zu erschleichen, berichtet das Portal „The Local“. Und das, obwohl sie bereits im Dezember zu einer Gefängnisstrafe für eine ähnliche Tat verurteilt worden waren.

    Eigentlich lernt man meist aus Fehlern, doch bei diesem Ehepaar aus Cannes scheint dies nicht der Fall zu sein: 2015 erschlich es sich rund 60.000 Euro als Terrorgeschädigte des Anschlags am Stade de France in Paris.  Wie sich später jedoch herausstellte, waren die beiden Eheleute zu diesem Zeitpunkt stattdessen in Aru an der Französischen Riviera. Das Geld hat das Paar eigenen Angaben zufolge für den Kauf von Autos genutzt.

    Nach einem Gerichtsbeschluss mussten sie das Geld zurückerstatten. Der 36-jährige Vater von zwei Kindern wurde außerdem im Dezember zu sechs und seine 29-jährige Ehefrau zu drei Jahren Haft verurteilt.

    Nun müssen die beiden Verurteilten am 19. April jedoch erneut vor Gericht: Wie Ermittler nämlich herausfanden, hat sich das Paar auch als Opfer des Nizza-Anschlags, bei dem im Juli 2016 86 Menschen getötet und mehr als 300 zum Teil schwer verletzt wurden, ausgegeben.

    Ihnen drohe nun eine härtere Freiheitsstrafe von bis zu 14 Jahren, so das Portal.

     

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    Terror, Paris, Nizza