02:48 25 März 2017
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    Der ukrainische Verteidigungsminister Stepan Poltorak

    Ukraine: Verteidigungsministerium bittet Reserveoffiziere um Rückkehr in den Dienst

    © REUTERS/ Gleb Garanich
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    Kein Frieden im Donbass (2017) (152)
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    Der Verteidigungsminister der Ukraine, Stepan Poltorak, hat Reserveoffiziere aufgerufen, in den Militärdienst zurückzukehren. Diesen Appell hat er am Dienstag in seinem Facebook-Account veröffentlicht.

    Laut Medien richtete Poltorak den Appell an die Offiziere während der feierlichen Veranstaltungen in Kiew anlässlich des neuen Feiertages – des „Tages der ukrainischen Freiwilligen“. Der Text der Rede wurde auch in seinem Facebook-Account veröffentlicht. Demnach haben die Reserveoffiziere Erfahrungen, die der Armee des Landes zugutekommen könnten.

    „Es ist uns bereits gelungen, dank Freiwilligen die Armee zu verdoppeln. Unser Kampf geht aber weiter. Es bestehen Gefahren für die Unabhängigkeit. Wenn Ihnen Alter und Gesundheitszustand erlauben, rufe ich Sie auf, in die Reihen der Streitkräfte zurückzukehren. Wir brauchen Ihre Erfahrungen und Kenntnisse. Wir warten auf Sie in einer für das Land schwierigen Zeit!“, so Poltorak.

    Nach Angaben des Ministers hatten sich alle 40.000 Soldaten, die sich derzeit im Donbass befinden, freiwillig zum Dienst gemeldet.

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    Kein Frieden im Donbass (2017) (152)

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    Soldaten, Reserve, Militär, Armee, Verteidigungsministerium der Ukraine, Stepan Poltorak, Donbass, Ukraine
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    Alle Kommentare

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      info
      Wie nennt man das; GENERALMOBILMACHUNG
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      otto-remagenAntwort aninfo(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      info, welchen Sinn sie wohl hat ? Die Gründe. Verteidigung , vor wem ? Angriff, gegen wen ? Weitere Provokation ?
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      Joesi
      Die Witzlein in Kiev überschlagen sich nun wieder und
      die bösen Narren in der Rada starten ihre Kiever-Büttenreden,
      obwohl der Fasching längst vorbei ist!
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      Joesi
      Nach Angaben des Ministers Poltorak Poltergeist
      hatten sich alle 40.000 Soldaten, die sich derzeit im Donbass befinden, freiwillig zum Dienst gemeldet.....
      So ein Narr!....doch wohl eher halten sie sich im Donbass auf, um sich von dieser geitsesgestörten Kiever Kriegsverbercherbande abzusetzen!
      Dank den 40.000! Freiheit für den Donass!
    • Ullrich Heinrich
      Was will man nun genau damit ausdrücken? Das ist ein völlig normaler Vorgang, der auch mich noch bis zu meinem 60. Gebursttag ereilen kann, von den üblichen Übungen einmal abgesehen.
      Hier jedoch wird auf eine freiwillige Rückkehr gesetzt. Warum auch nicht?
    • Reichsbürger
      Nach Angaben des Ministers hatten sich alle 40.000 Soldaten, die sich derzeit im Donbass befinden, freiwillig zum Dienst gemeldet, nein der Großteil wurde gezwungen, nach dem Motto du gehst an die Front oder wir machen deine Familie kalt.
    • AmbuyaAntwort aninfo(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      info, mindestens die Vorstufe dazu. NOCH verschleiern sie es mit freiwilliger Rückkehr, der Text läßt aber schon durchblicken, dass die Maßnahme die üblichen Waffenübungen für Reservisten übersteigen soll. Vermutlich wird dieser Text nicht lange bleiben, denke ich.
      Als nächstes kommt dann der Stellungsbefehl und bis dahin hoffe ich, dass die Russen gewissermaßen mit aufgepflanztem Bajonett Schulter an Schulter stehen, um einmal dieses alte Bild zu bemühen. Heutzutage sind die Vorbereitungen leiser, dafür ist dann der Knall lauter...
      Was Kiew tatsächlich vorhat, werden die russischen Geheimdienstler wohl herausbringen, darauf müssen wir vorerst einfach vertrauen. Die wachsen ja zum Glück überall aus dem Boden, wo sie gebraucht werden.
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