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    Röhren für die Gaspipeline Turkish Stream

    Turkish Stream lässt Gaslieferungen über Rumänien und Bulgarien versiegen

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    Nach der Inbetriebnahme des Seeabschnittes der Gaspipeline Turkish Stream will der russische Gaskonzern Gazprom seine Lieferungen über Rumänien und Bulgarien in die Türkei stoppen. Das geht aus einem russisch-türkischen Regierungsabkommen hervor.

    Demnach sollen bei den Verträgen über die russischen Gaslieferungen über Bulgarien in die Türkei bis zur Inbetriebsetzung des Seeabschnittes Ende 2019 entsprechende Änderungen bei den technischen Bedingungen vorgenommen werden.

    Zudem soll die Novellierung die kommerziellen Bedingungen der Gasverträge nicht beeinflussen.

    Wie der Vize-Chef des Fonds für nationale Energiesicherheit, Alexej Griwatsch, sagte, könnten direkte Gaslieferungen in die Türkei für Gazprom von Vorteil sein, weil das Unternehmen dann keine Transitgebühren zahlen müsse.

    Zuvor war mitgeteilt worden, dass Gazprom in den kommenden Monaten mit der Verlegung des Seeabschnittes von Turkish Stream beginnt.

    Russland und die Türkei hatten im Oktober vergangenen Jahres das Turkish-Stream-Abkommen unterzeichnet. Geplant sind zwei Stränge, die auf dem Grund des Schwarzen Meeres verlegt werden sollen, mit einer Kapazität von jeweils 15,75 Milliarden Kubikmetern pro Jahr.

    Ein Strang ist unmittelbar für die Türkei bestimmt. Über den zweiten Strang soll russisches Erdgas weiter nach Europa transportiert werden. Allein der erste Strang wird dem russischen Haushalt rund 750 Millionen US-Dollar jährlich bringen.

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    Gaslieferungen, Turkish Stream, Alexej Griwatsch, Rumänien, Bulgarien, Russland, Türkei