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22:49 19 August 2019
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    Sprecher vs. Presse: Zoff im Weißen Haus um Spionage bei Trump

    © REUTERS / Jose Luis Gonzalez
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    Der Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, hat Journalisten eine voreingenommene Berichterstattung zum Thema Abhören des US-Präsidenten Donald Trump und Verbindungen dessen Stabs zu Russland vorgeworfen.

    „Es ist interessant, wie Sie die Nachrichten behandeln, Freunde. Wenn sie (Kongressabgeordnete – Anm. D. Red.) sagen, dass Beweise der Abhöraktivitäten durchaus möglich sind, schweigen sie. Wenn man sagt, es gibt keine Verbindung zu Russland – erneut Schweigen. Sie wollen darüber nicht berichten“, so Spicer.

    US-Präsident Donald Trump
    © REUTERS / Jonathan Ernst
    Zu dem Wortgefecht war es bei einem regulären Briefing gekommen, als Spicer gebeten wurde, die Erklärung der Leitung des Sonderkomitees für Aufklärung des Repräsentantenhauses im Kongress darüber, dass ihnen keine Beweise für die angeblichen Abhöraktivitäten vorlägen. Weiter unterbrachen sich der Sprecher des Weißen Hauses und die Journalisten gegenseitig.

    Wie Spicer betonte, sollen die Journalisten bewusst ignoriert haben, dass der Präsident in einem Interview mit dem TV-Sender Fox News am Mittwoch mitteilte, dass er mit Abhöraktivitäten konfrontiert sei. „Als die Kongressabgeordneten nach einem Sonderbriefing sagten, dass ihnen keine Daten zu Verbindungen zu Russland vorlägen, haben sie sich entschieden, auch dies wieder unbemerkt zu lassen“, betonte der Sprecher ferner.

    Anfang März hatte der ehemalige US-Generalstaatsanwalt Michael Mukasey Trumps Erklärungen bestätigt, dass im Trump Tower in New York Spähaktivitäten erfolgt seien – allerdings nicht im Auftrag von Ex-Präsident Barack Obama.

    Später hatte der Präsident seinen Vorgänger Barack Obama via Twitter beschuldigt, den Trump-Tower in New York bespitzelt zu haben.

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    Tags:
    Verbindungen, Abhören, Vorwurf, Berichterstattung, Journalisten, Sean Spicer, USA