08:43 21 Februar 2020
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    Russlands U-Boot-Streitkräfte werden ihre Präsenz in der Arktis weiter ausbauen, wie der Chef des Ausbildungskommandos der russischen Seekriegsflotte, Konteradmiral Viktor Kotschemasow, gegenüber der Zeitung „Krasnaja Swesda“ sagte. Dies soll zur Gewährleistung der Sicherheit des Landes dienen.

    Schiffe der russischen Schwarzmeerflotte
    © Foto : Russlands Verteidigungsministerium
    „Die Erschließung des Arktischen Ozeans gehört zu den Hauptaufgaben, die der Oberbefehlshaber gestellt hat. Dies führen U-Boote auf ständiger Grundlage aus“, sagte Kotschemasow. „Künftig planen wir, unsere Anwesenheit in dieser Region noch weiter auszubauen, schließlich ist das eine Frage der Sicherheit unseres Staates.“

    Die russischen Atomtauchkreuzer seien darum nach langer Pause unter das Eis des Arktischen Ozeans zurückgekehrt. „Wir haben zudem bereits Erfahrungen mit der subglazialen Fahrt von Atom-U-Booten im Rahmen eines neuen Projekts gesammelt“, so Kotschemasow abschließend.

    Am 19. März feiert man in Russland den Tag der U-Bootmänner. An diesem Tag im Jahr 1906 wurden die U-Boote der russische Seekriegsflotte auf Befehl des Marineministers zu einer selbständigen Klasse der Kriegsschiffe gemacht.

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    Tags:
    Sicherheit, Ausbau, U-Boot, Viktor Kotschemasow, Arktis, Russland