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14:10 23 September 2019
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    Michael Flynn

    „Neue Stufe von Paranoia“ – Politiker über US-Vorwurf gegen Trump-Ex-Berater

    © REUTERS / Carlos Barria
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    Das Mitglied des russischen Föderationsrates (Oberhaus) Alexej Puschkow hat in seinem Twitter über die US-Geheimdienste gespottet, die dem Ex-Sicherheitsberater des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, Michael Flynn, vorwerfen, einen „Kontakt“ mit einer russischen Studentin gehabt zu haben. Twitter-User spotten mit.

    „In den USA wirft man dem gefeuerten Flynn vor, einen ‘Kontakt‘ (!) mit einer Bürgerin Russlands gehabt zu haben. Er hat mit ihr bei irgendeinem Empfang gesprochen. Dies ist ja eine neue Stufe von Paranoia“, so Puschkow.

    ​In den Kommentaren zum Tweet spotten die User weiter. Da kenne man mindestens noch einen US-Politiker, der einen Kontakt mit einem russischen Bürger hatte.

    ​​​Degradation des Bewusstseins. Bei so einer Arroganz der USA werde das Gehirn durch Angst gelähmt. Überall sehe man Bedrohung und Feinde. Alles sei durch Lüge beschmutzt. Dies alles zerstöre Amerika und Europa, so der User @Televisor777.

    ​Bald werden wohl US-Beamte ihre „Sünde“ bekennen, die Russen Dostojewski und Tolstoj gelesen zu haben, so der User @A_P_Kash.

    Zuvor wurde berichtet, dass Flynn vor dem Pentagon sein Gespräch mit einer russischen Studentin während eines Sicherheitsseminars in Cambridge verheimlicht hatte. Der Vorfall hatte sich Medien zufolge im Februar 2014 ereignet. Demnach soll ein öffentliches Gespräch bei einem Seminar stattgefunden haben, in dem noch etwa 20 andere Studenten anwesend waren.

    Flynn wurde im Januar 2017 als Sicherheitsberater des US-Präsidenten eingesetzt. Im Februar aber musste er wegen seiner „russischen Kontakte“ kündigen. Laut Medien soll er den US-Vizepräsidenten Mike Pence über seine Kontakte mit dem russischen Botschafter Sergei Kisljak falsch informiert haben.

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    Tags:
    Tweet, Skandal, Geheimdienst, Russlands Föderationsrat (Oberhaus), Mike Pence, Michael Flynn, Sergej Kisljak, Alexej Puschkow, Cambridge, Großbritannien, USA, Russland