20:03 21 November 2019
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    „Hexen“ im Donbass: Nationalistische Scharfschützinnen tauchen an Frontlinie auf

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    Eine dem nationalistischen Bataillon „Rechter Sektor“ gehörende Einheit der weiblichen Scharfschützen ist an die Berührungslinie der Konfliktparteien im Donbass verlegt worden, hieß es aus dem operativen Kommando der selbsterklärten Volksrepublik Donezk.

    „Eine Einheit des sogenannten Freiwilligenbataillons „Rechter Sektor", „Wedmy" (zu Deutsch „Hexen"), die aus weiblichen Scharfschützen besteht, ist in die Stadt Artjomowsk gekommen", sagte der Vizechef des operativen Kommandos, Eduard Bassurin, unter Verweis auf Angaben der Donezker Aufklärung. Die „Hexen" seien für ihre Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung bekannt, die sie im Donbass sowie am Swetlodar-Bogen im September 2016 begangen haben.

    Außerdem verwies Bassurin darauf, dass die ukrainische Armee in den vergangenen 24 Stunden die Waffenruhe 55 Mal verletzt habe. „Insgesamt haben die ukrainischen Streitkräfte 17 Städte der Republik beschossen, mit schwerer Artillerie, Panzern, Minenwerfern sowie Schützen- und Transportpanzern, Flugabwehrkanonen, Granatenwerfern, und Schützenwaffen", betonte er.

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    Beschuss, Scharfschütze, Donezker Volksrepublik, Artjomowsk, Ukraine