07:29 26 September 2017
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    Su-27К-Kampfjet auf Admiral KusnezowDas ozeanographische Forschungsschiff Jantar beim Stapellauf (Archivfoto)

    Vor Syriens Küste: Russland „säubert“ abgestürzte Kampfjets von Geheimnissen

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    Die russische Kriegsmarine hat die beiden Jagdflugzeuge, die während der Syrien-Mission Ende 2016 ins Mittelmeer gestürzt sind, auf dem Meeresgrund entdeckt und untersucht. Dabei wurden sämtliche Datenträger mit Geheiminformationen und andere wichtige Ausrüstungen geborgen, wie ein Marinesprecher der Tageszeitung „Iswestija“ mitteilte.

    Eine MiG-29K und eine Su-33 konnten Ende vergangenen Jahres nicht planmäßig auf dem russischen Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“ vor Syriens Küste landen und stürzten ins Wasser.  Schuld waren in den beiden Fällen vermutlich defekte Bremsseile auf dem Deck des Flugzeugträgers.

    Das Forschungsschiff „Jantar“ der russischen  Nordflotte habe die Wracks der beiden Maschinen entdeckt und mithilfe von Unterwasserdrohnen untersucht, berichtet die „Iswestija“. Dabei seien wichtige Wrackteile und Bordausrüstungen geborgen worden.

    „Jantar“, das Typschiff des Projekts 22010, ist für Unterwasserforschungen bestimmt. Dafür verfügt das Schiff über Unterwasserdrohen sowie über bemannte Tieftauch-Mini-U-Boote „Mir“, „Rus“ und „Kunsul“. Das Schiff lief 2012 vom Stapel und steht seit  2015 bei der russischen Kriegsflotte im Dienst.

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    Flugzeugträger Admiral Kusnezow, Syrien
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