15:38 19 September 2017
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    Protest in Minsk gegen das Schmarotzer-Gesetz, 17. Februar 2017

    Wie Berlin und Washington Provokationen in Weißrussland finanzierten – Lukaschenko

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    US-amerikanische und deutsche Fonds sollen laut dem weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko vor allem über Litauen und Polen diejenigen Personen bezahlt haben, die provokative Aktionen in Belarus vorbereiteten.

    „Der Präsident sagte, dass die Finanzierung der entsprechenden rechtswidrigen Tätigkeiten in erster Linie über Litauen und Polen erfolgte“, heißt es aus Lukaschenkos Pressedienst.

    „Sie nehmen mir das übel – Lukaschenko sprach in Mogiljow über die Ukraine, über Litauen und Polen. Aber es stimmt doch! Amerikanische und deutsche Fonds haben über Polen und Litauer Geld gegeben“, betonte der weißrussische Präsident.

    Eine gebürtige Weißrussin, die in einem westlichen Land lebt, soll zudem vor einer geplanten Provokation gewarnt haben. „Dies veranlasste uns zu aktiven Handlungen. Ich habe die Geheimdienste beauftragt, die Fahndung nach dieser Personen einzuleiten, und dabei haben wir ein ganzes Waffendepot entdeckt“, so Lukaschenko weiter.

    Dem Präsidenten zufolge versuchte man die Personen, die im Februar und März aus Protest gegen das Schmarotzer-Gesetz auf die Straßen gingen, auszunutzen. „Die Regierung muss ihre Aufgaben auch erfüllen. Sollte ich mich erschrecken, wird es mir schlecht gehen, und ihnen ganz unmöglich“, so der Staatschef.

    Am Vortag hatte der weißrussische Geheimdienst von der Vereitelung einer bewaffneten Aktion von Neonazi-Kämpfern berichtet. Zudem hatte Lukaschenko am Dienstag erklärt, dass mehrere Dutzend Kämpfer festgenommen worden waren, die „in einem Lager mit Waffen trainierten“ und eine bewaffnete Provokation vorbereiteten.

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    Tags:
    Waffen, Kämpfer, Finanzierung, Provokationen, Alexander Lukaschenko, USA, Deutschland, Weißrussland
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