Widgets Magazine
12:32 20 Juli 2019
SNA Radio
    Flagge der Volksrepublik Donezk

    Wie wär's mit ESC in Donezk? - Russischer Politiker wendet sich an EBU

    © Sputnik / Igor Maslov
    Panorama
    Zum Kurzlink
    13903

    Alexej Puschkow vom russischen Föderationsrates (Oberhaus) hat den Organisatoren des Eurovision Song Contest nun eine Lösung vorgeschlagen, bei der die Sängerin Julia Samoilowa doch noch an dem Wettbewerb teilnehmen könnte.

    Der Veranstalter des Gesangswettbewerbs, die European Broadcasting Union (EBU), solle Samojlowa erlauben, „an einem Ort in Donezk, außerhalb der Jurisdiktion Kiews, aufzutreten“, schrieb Puschkow auf seinem Twitter-Account.

    Zuvor hatte der russische Abgeordnete der Sängerin vorgeschlagen, als Reaktion auf Kiews Gemeinheit während des Gesangwettbewerbs ESC auf Tournee im Donbass zu gehen, wo sie zweifelsohne ein Triumph erwarte.

    Davor hatte der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU Samoilowa die Einreise in die Ukraine für drei Jahre verboten. Anlass ist ein aus ukrainischer Sicht „illegaler Auftritt der Sängerin auf der von Russland 2014 annektierten Halbinsel Krim“. Kiew bestraft Reisen auf die Krim über russisches Gebiet mit Einreiseverbot in die Ukraine.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Kiew lehnt Live-Schalte von ESC-Auftritt der gesperrten russischen Sängerin ab
    Rundfunkunion schlägt Live-Schalte russischer Sängerin bei ESC-Wettbewerb vor
    Kiew "rettet" ESC vor Rollstuhlfahrerin – und auf Straßen wird weiter gemordet
    ESC in Kiew: Moskau reagiert auf Einreiseverbot für Samojlowa
    Tags:
    Auftritt, Vorschlag, Eurovision Song Contest (ESC), Europäische Rundfunkunion (EBU), Alexej Puschkow, Donezk, Russland