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04:58 22 August 2019
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    Situation in Mossul

    Mehr als 100 Zivilisten-Leichen in Mossul aufgefunden

    © REUTERS / Ruairidh Villar/Save the Children
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    In einem der Bezirke von Mossul sind mindestens 112 Leichen von Zivilisten gefunden worden, berichtete am Montag der Fernsehsender CNN unter Verweis auf eine eigene Quelle im Gesundheitsministerium des Iraks.

    Laut dem Vertreter des Amtes, Ahmed Dubardani, sind die Leichname von Zivilisten innerhalb der letzten drei Tage gefunden worden. Und zwar in dem Teil der Stadt, der in der vorigen Woche bombardiert worden sei. Alle Leichen seien auf einem Friedhof im Westen von Mossul begraben worden.

    Zuvor hatte BBC unter Berufung auf örtliche Medien berichtet, dass zwischen dem 17. und 23. März ein folgenschwerer Luftschlag durchgeführt wurde, der bis zu 200 Zivilisten das Leben gekostet hatte. Für den Luftschlag übernahm die von den USA geführte Koalition die Verantwortung.

    Bei den Luftangriffen soll ein mit Sprengstoff beladener Lastwagen der Terrormiliz Daesh (IS, „Islamischer Staat“) getroffen worden sein, woraufhin es eine große Explosion gegeben habe, teilte eine Quelle gegenüber Sputnik mit. Der Quelle zufolge halten die IS-Terroristen in der Umgebung Zivilisten als Geiseln, darunter Frauen und Kinder.

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    Zivilisten, Leichen, Luftangriffe, IS, Mossul, Irak