06:42 23 Januar 2018
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    Menschen in Donezk (Archivbild)

    Donbass-Bewohner appellieren an Putin, Merkel und... Trump

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    Kein Frieden im Donbass (2017) (212)
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    Mehr als 300.000 Einwohner des Donbass appellieren in einer Petition an Russlands Präsident Wladimir Putin, US-Staatschef Donald Trump und Bundeskanzlerin Angela Merkel, „auf die ukrainische Regierung Einfluss zu nehmen“. Dies meldet die Donezker Nachrichtenagentur.

    Die Petition mit dem Aufruf „die Regierung in Kiew zu beeinflussen und den Genozid im Donbass zu stoppen“ verfassten die Vorsitzenden der Volksräte der selbsternannten Volkrepubliken Donezk und Lugansk. Etwa 317.000 Einwohner der von Kiew abtrünnigen Republiken unterzeichneten den Appel.

    Die Donezker Agentur berichtet zudem, dass in der letzten Nacht die ukrainischen Streitkräfte 442 Granaten und Minen gegen das Territorium der Donezker Republik abgefeuert hätten. Die ukrainischen Soldaten nahmen demnach die Vororte von Donezk, Gorlowka, Jassynuwata sowie etwa 20 weitere Siedlungen im Süden der Volkrepublik unter Beschuss. Dabei sollen die ukrainischen Militärs Schwerartillerie im Kaliber von 152 und 122 Millimeter, Panzer, Granatwerfer, Fla-Anlagen und Schusswaffen eingesetzt haben, wie die den bewaffneten Einheiten der Donezker Republik nahe stehenden Quellen der Agentur mitteilten. Insgesamt sollen die ukrainischen Streitkräfte die Waffenruhe im Laufe der vergangenen 24 Stunden 68 Mal verletzt haben.

    Themen:
    Kein Frieden im Donbass (2017) (212)

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    Tags:
    Einfluss, Petition, Genozid, Beschuss, Donald Trump, Angela Merkel, Wladimir Putin, Kiew, Lugansk, Donezk
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