15:38 19 September 2017
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    Wasserkraftwerk Tabqa am Euphrat (Archivfoto)

    Schläge von US-Koalition gegen Euphrat-Talsperre schwören Umweltkatastrophe herauf

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    Lage in Syrien (2017) (484)
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    Die Luftschläge der internationalen Anti-IS-Koalition gegen den Staudamm am Euphrat nahe Rakka drohen, eine Umweltkatastrophe zu verursachen, hieß es am Dienstag im Generalstab der russischen Streitkräfte.

    „Es entstehet der Eindruck, dass die internationale Koalition sich zum Ziel gesetzt hatte, Objekte der kritisch wichtigen Infrastruktur auf syrischem Gebiet zu vernichten und den Wiederaufbau des Landes maximal zu erschweren", sagte der Chef der Hauptverwaltung Operatives im russischen Generalstab, Sergej Rudskoj, in einer Pressekonferenz.

    Die größte Sorge seien die Luftschläge der internationalen Koalition gegen den Staudamm am Euphrat westlich von Rakka, so Rudskoj. Der letzte Luftangriff habe am Sonntag stattgefunden.

    Durch die Luftschläge seien zwei Klappen im südlichen Teil des Staudamms beschädigt worden, die den Wasserabschlag reguliert und die Überfüllung des Stausees verhindert hätten. „Diese Aktivitäten konnten eine großangelegte Umweltkatastrophe, die Überschwemmung umfangreicher Gebiete und zahlreiche Opfer unter der Zivilbevölkerung zur Folge haben", betonte Rudskoj.

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