21:32 11 Dezember 2018
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    „Terroranschlag“: Polens Botschafter zu Angriff auf Konsulat in Luzk

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    Nachdem Unbekannte das polnische Generalkonsulat in der westukrainischen Stadt Luzk aus einem Granatwerfer beschossen haben, ermittelt der ukrainische Geheimdienst SBU nun wegen eines mutmaßlichen Terroranschlags.

    „In der Nacht auf den 29. März gab es im vierten Stock des Administrationsgebäudes des polnischen Generalkonsulates in Luzk eine Explosion. Zu dieser war es nach vorläufigen Angaben wegen des Beschussen aus einem Granatwerfer vom Typ RPG-26 gekommen“, heißt es in der Pressemitteilung des SBU.

    Zuvor hatte der polnische Konsul in Luzk, Krzysztof Sawicki, den Angriff auf das Generalkonsulat in Luzk als Terroranschlag bezeichnet. „Der Beschuss des polnischen Konsulatsgebäudes in Luzk ist ein Terroranschlag. Sie wollten Menschen umbringen“, so der Konsul gegenüber dem Portal V24.

    Bei dem Angriff wurde keiner verletzt, da die Granate den Dienstflügel des Gebäudes traf, während der Konsul selbst mit seiner Familie in einem anderen Flügel wohnt. Dennoch sollen die Täter Sawicki zufolge bestimmt die Ansicht verfolgt haben, zu töten, da in dem Dienstflügel derzeit auch ein Mitarbeiter des Konsulats wohnt. Auch Bewachungsdienst befindet sich in dem betroffenen Teil des Gebäudes.

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    Tags:
    Ermittlungen, Konsul, Angriff, Terroranschlag, Beschuss, Inlandsgeheimdienst der Ukraine (SBU), Polen, Ukraine