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10:46 23 Oktober 2019
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    Lebensmittelembargo gegen EU (Symbolbild)

    Russlands Agrarminister nennt größte Umschlagsstelle für Sanktionswaren

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    Weißrussland hat seit der Verhängung des Embargos im Jahr 2014 seine Lebensmittelexporte an Russland von einem auf 15 Prozent erhöht, wie der russische Landwirtschaftsminister Alexander Tkatschow sagte. Damit sei das Land zur größten Umschlagsstelle für Sanktionswaren geworden.

    „Weißrussland hat sich die Vorteile der Freihandelszone im Rahmen der Eurasischen Wirtschaftsunion zunutze gemacht und ist in kurzer Zeit zur größten Umschlagsstelle von sanktionierten Produkten nach Russland geworden“, sagte Tkatschow.

    Das Land habe 15 Prozent des russischen Importmarktes besetzt, während 2012 der Teil derartiger Produktion aus Weißrussland nicht größer als ein Prozent gewesen sei, so der Minister.

    Die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und der EU hatten sich nach dem nationalistisch geprägten Umsturz in der Ukraine von 2014 verschlechtert. Nach dem Beitritt der Krim zu Russland verhängten die USA und – auf ihr Drängen hin – die EU in vier Etappen politische und wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland. Moskau konterte mit einem Einfuhrverbot für eine ganze Reihe von Lebensmitteln aus den Ländern, die zuvor Sanktionen gegen Russland verhängt hatten.

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    Tags:
    Export, Embargo, Lebensmittel, Alexander Tkatschow, Weißrussland, Russland