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00:12 23 Oktober 2019
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    Schwerer Brand im Munitionsdepot Balakleja bei Charkow, Ukraine

    Nach verheerendem Brand in Munitionsdepot: Kiew will sich im Ausland einkaufen

    © REUTERS/ State Emergency Service of Ukraine
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    Nach einem verheerenden Brand im Munitionsdepot in Balakleja bei Charkow will sich die Ukraine jetzt im Ausland einkaufen. Wie Verteidigungsminister Stepan Poltorak in Kiew mitteilte, verhandelt die Ukraine derzeit mit dem Ausland über die Lieferung von Munition.

    Poltorak nannte keine konkreten Länder, sagte nur, Munition werde so lange gekauft, bis heimische Betriebe die eigene Produktion aufgenommen hätten. Zugleich teilte er mit, dass die vorhandenen Reserven an Kampftechnik und Munition für die Fortsetzung der Anti-Terror-Operation im Donbass ausreichend sind.

    Medienberichten zufolge befindet sich die einzige Munitionsfabrik der Ukraine auf dem Territorium der selbst ernannten Volksrepublik Lugansk.

    Zuvor hatte Poltorak mitgeteilt, dass beim Brand in Balakleja – dem größten Munitionslager Europas — rund 70 Prozent der ukrainischen Munition vernichtet wurden. Der Brand war in der Nacht zum 23. März aus einer noch nicht geklärten Ursache ausgebrochen. Durch die Detonation von Geschossen wurden 243 Gebäude beschädigt.

     

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    Tags:
    Ausland, Kauf, Verhandlungen, Brand, Munitionsdepot, Stepan Poltorak, Ukraine